Reich-Ranicki: Religion ist kein Trost


Marcel Reich-Ranicki bei der TV-Sendung “Literatur im Foyer“ im Mainzer SWR-Funkhaus 2009, Bild: wikipedia

Der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki hält das Altwerden für fürchterlich. „Lassen sie sich nichts von Altersweisheit oder Altersmilde erzählen. Das ist sentimentales Geschwätz“, sagte der 92-Jährige dem Focus.

Wiener Zeitung

Man stehe einem „übermächtigen Gegner“ gegenüber. „Dieser Gegner, die Zeit, wird immer stärker, und sie vernichtet nach und nach immer mehr von uns, ohne dass wir uns wehren können, bis sie uns schließlich ganz auslöscht“, sagte Reich-Ranicki dem Magazin.Nach dem Tod seiner Frau Teofila im vergangenen Jahr sei ihm der Gedanken an den Tod indes nicht nähergekommen. „Wenn man wie ich über 90 Jahre alt ist, steht einem der Tod immerzu vor Augen“, sagte er. „Noch näher kann er nicht kommen.“ Die Religion könne ihm keinen Trost spenden. „Es gibt kein Weiterleben nach dem Tod. Das ist Wunschdenken“, sagte er.

weiterlesen

8 Comments

  1. Josef Sefton ist der lebende Beweis für Fleisch gewordene Religiotie ! Dieser Bursche hat echt einen an der Waffel !

    Gefällt mir

  2. Gott sagt uns durch Jesus. Seht da kommt euer Erloeser, da wird Gottes Herrlichkeit sichtbar. Ungeschaffener ewiger Gott ist er. Gott hat doch seinen geliebten Sohn gesandt und er offenbart denen die ihm gehorchen. Wir wollen Gott loben und nicht vergessen wie viel Gutes er getan hat.

    Gefällt mir

  3. Grosser Gott, wir flehen um Hilfe,, nicht weil wir sie verdient haetten, sondern weil du uns gezeigst hast, wie gnaedig und barmherzig du bist.:

    Gefällt mir

  4. Der Mann ist in seiner Alterweisheit zu bewundern, mit 74 als junger Hüpfer eifere ich ihm nach.

    Ich hoffe nur, dass ich vom medizinischen Status der Demenz meiner Schwiegermutter mit 91 verschont bleibe, die Blödsinn redet, sobald sie den Mund aufmacht.

    Gefällt mir

  5. Endlich mal wieder jemand, der sich die Butter nicht von der Stulle kratzen läßt.
    Respekt, kommt er doch aus einem ethnischen Lager, wo einst wie heute fast nur religiotischer Unsinn verzapft wurde und wird. Die spinnerten Rabbies wird das bestimmt so wenig freuen, wie die trittbrettfahrenden Nachäffer ihrer religiotischen Gehirngespinnste.

    Gefällt mir

  6. Marcel Reich-Ranicki ist der lebende Beweis dafür, dass es auch vernunftbegabte, realistisch denkende Juden gibt.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.