US-Mormonen: „Früher durfte uns jeder einfach abknallen“


Bild: mormon.beliefs

Mitt Romney spricht nicht über seine Religion. Und die Mormonen wollen von Politik nichts wissen. Doch das neue Interesse an ihrer Kirche freut sie.

Von Eva C. SchweitzerZEIT ONLINE

Auf Mitt Romney lassen Rebecca, Scott und Peter nichts kommen. Steif? Roboterartig? „Überhaupt nicht“, sagt Rebecca. Einmal habe es in ihrer Nachbarschaft einen Brand gegeben, da habe Romney selbst mit angepackt, den Schutt aufzuräumen. „Obwohl er einen gebrochenen Arm hatte.“ Ein hartherziger Stellenvernichter soll der republikanische Präsidentschaftskandidat sein, nur an Geld interessiert?

Oh nein, sagt Peter. Romney spende den Zehnten seines Einkommens an die mormonische Kirche. Und was Bain Capital betreffe: Manchmal sei es eben notwendig, Stellen zu streichen, um eine Firma zu retten. Ein „Flip-Flopper“, der seine Meinung mitten im Satz ändert? „So müssen sich Politiker geben, damit sie gewählt werden – leider“, sagt Scott. Und dass Romney auf einer Fahrt nach Kanada seinen Hund auf dem Dach seines Autos transportiert hat? „Ach“, sagt Rebecca. „Das wird nur von den Medien aufgeblasen.“

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1 Comment

  1. Die Mormonen-Religion gründet sich auf die Wahnideen eines 1826 verurteilten Hochstaplers und Betrügers Joseph Smith jr., der das „wahrste Buch aller Zeiten geschieben“ hat, die Mormonen-Bibel
    http://www.goerke.us/diskusionen/DasBuch-Mormon-und Abraham

    Smith hatte göttliche Visionen sowie Weissagungen des Engels Morroni und konnte mit seinen Wundersteinen hieratische Schrift aus alten Mumien lesen, die zu der Zeit niemand kannte. Seine sogenannten Übersetzungen sind reine Phantasiemärchen, die mit den Texten nichts gemein haben.

    Kern seines Wahns ist die Idee, die Hebräer sind nach der Sprachverwirrung in Babylon um 2200 v.C, nach Amerika gerudert und sind die Vorfahren aller Indianer Amerikas, wobei er technische Standards seiner Zeit einfließen läßt, die kein Indianer Amerikas vor Columbus gekannt hat

    Erklärung des Smithsonian Institute von 1996 zum Buch Mormon
    1. Das Smithsonian Institut hat das Buch der Mormonen in keiner Hinsicht als wissenschaftliche Quelle benutzt. Smithsonian Archäologen sehen keinen direkten Zusammenhang zwischen der Archäologie der neuen Welt und dem Thema des Buches.

    2. Die körperlichen Eigenheiten der Indianer sind generell mongoloid und am nächsten mit den Völkern von Ost-, Zentral- und Nordost-Asien verwandt. Archäologische Funde zeigen, dass die Vorfahren der Indianer der neuen Welt vermutlich während der letzten Eiszeit um 35.000 – 25.000 v.C. über eine Landbrücke der Beringstraße in einer fortlaufenden kleinen Migration in die neue Welt kamen.

    3. Gegenwärtige Beweise gehen dahin, dass die Normannen um 1000 n.C. als erste Menschen aus dem Osten Nordamerika erreichten. Sie besuchten aus Grönland kommend nur kurz den nordöstlichen Teil. Es gibt keine Hinweise, dass sie je Mexiko oder Zentralamerika erreichten.

    4. Die wichtigsten Beweise unterstützen die wissenschaftliche Feststellung, Kontakte mit der alten Welt waren – wenn es sie je gab – von sehr geringer Bedeutung für die Entwicklung einer Amerikanisch-Indianischen Kultur. Keine der grundlegenden Pflanzen oder Tiere der alten Welt wurden in vorkolumbianischer Zeit domestiziert, vielleicht ausgenommen der Hund. Die Indianer Nordamerikas kannten vor 1492 n.C. keinen Weizen, Gerste, Hafer, Hirse, Reis, Rind, Schwein, Huhn, Pferd, Esel, Kamel waren in Nord- und Südamerika zusammen mit dem Mammut und Mastodon bereits vor 10.000 v.C. ausgestorben, als frühe Großwildjäger durch den amerikanischen Kontinent streiften.

    5. Eisen, Stahl, Glas, und Seide waren in der neuen Welt vor 1492 n.C. unbekannt, ausgenommen gelegentliche Funde von Raseneisen. Kupfer wurde in vorkolumbianischer Zeit an verschiedenen Orten verhüttet, die Metallurgie beschränkte sich auf das südliche Mexiko und die Anden, wo Vorkommen von Gold, Silber, Kupfer und deren Legierungen in später vorkolumbianischer Zeit genutzt wurden.

    6. Es besteht die Möglichkeit der Verbreitung von kulturellen Kontakten über den Pazifik, Mittelamerika und die nordwestliche Küste von Südamerika über Hunderte von Jahren vor der christlichen Zeit. Jedoch sind solche inter-hemisphärischen Kontakte nur zufällige Reisen gewesen ausgehend vom östlichen und südlichen Asien. Es ist nicht sicher, dass derartige Kontakte je aufgetreten sind; ganz sicher gab es keinerlei Kontakte mit den alten Ägyptern, Hebräern oder anderen Ethnien aus dem westlichen Asien oder dem Nahen Osten.

    7. Keine renommierter Ägyptologe oder andere Spezialisten der Archäologie der alten Welt und kein ausgewiesener Experte der Vorgeschichte der neuen Welt haben je eine Beziehungen zwischen archäologischen Funden in Mexiko und in Ägypten bestätigt.

    8. Schriften der alten Ägypter, Hebräer und anderen Ethnien der alten Welt mit einem Kontext zur neuen Welt in vorkolumbianischer Zeit finden sich häufig in Zeitungen, Zeitschriften und Sensationsbüchern. Keiner dieser Texte hat einer Prüfung durch renommierte Wissenschaftler standgehalten. Keine Inschriften in der typischen Form der alten Welt geschrieben wurden je in Süd- und Nordamerika gefunden, ausgenommen einige wenige Germanische Runen Steine in Nordostamerika, wie sie ähnlich auch in Grönland gefunden wurden.

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