Exorzismus: In Polen wohnen die Dämonen


Professional exorcists say depictions of demonic possession in horror films such as „The Exorcist“ are mostly accurate.

Exorzisten scheinen in Polen gefragt zu sein. In den vergangenen Jahren soll ihre Zahl stark zugenommen haben. Der katholische Priester Aleksander Posacki, Mitglied der internationalen Vereinigung der Exorzisten, sagte, es gebe inzwischen 120 Priester, die diesen Beruf ausübten. Vor 15 Jahren seien es nur vier gewesen. Damit sei Polen neben Italien das einzige Land in Europa mit einer namhaften Zahl von Exorzisten. – Beim sogenannten großen Exorzismus betet ein Priester für einen Kranken um die Befreiung von bösen Mächten. Das Ritual muss von einem Bischof genehmigt werden. – Die Polnische Bischofskonferenz hatte im vergangenen Jahr erstmals einen Bischof zum Exorzismus-Beauftragen ernannt.(Deutschlandradio Kultur)

Exorcism Magazine Launched In Poland; Egzorcysta Focuses On Catholic Priests And Devil Possession

Huff Post

The devil may be in the details but for Roman Catholic priests hoping to capitalize on an insatiable demand for exorcisms in Poland, he may be in the fine print as well.

In what is being called the world’s first monthly magazine devoted exclusively to the art of exorcism, the exorcizing priests and a publisher this week announced the launch of Egzorcysta. The new magazine will have an initial print run of 15,000 copies in one of the most devoutly Roman Catholic countries in Europe.

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4 Comments

  1. Quote von emporda

    Mit dem Aussterben der menschlichen Dummheit wird der Exorzismus überflüssig – lange nach dem Ende des Maya Kalenders

    Diese Aussage widerspricht diesem afgahnischen Sprichwort (ausgerechner Afghanistan):

    Die Mutter der Dummen ist immer schwanger.

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  2. @Alfons
    1) Man merkt ich bin kein Mediziner und habe nur abgeschrieben ohne es im Detail bewerten zu können

    2) Mein Stil wird sich nicht mehr ändern lassen. Ich habe über 30 Jahre mit „Klotzköpfen“ auf Baustellen, Schiffen, Raffinerien und dergleichen zu tun gehabt. Entweder man spricht deren Sprache oder erreicht gar nichts. Der „feine“ Pinkel mit der gepflegten Sprache ist sofort unten durch.

    Beides ist für den eigenen Job fatal. Problematisch war es nur hinterher im Büro, wenn die Sekretärin vor Schreck fast umgefallen ist.

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  3. @emporda Inhaltlich stimme ich weitgehend zu, aber dieser polemische, unkultivierte Stil nervt allmählich. Außerdem heißt es „Antidepressiva“, nicht „Depressiva“, Gene sind nach aktuellem Stand der Wissenschaft Prädisposition und nicht Auslöser von Schizophrenien, Synapsenmangel ist nur ein Aspekt von vielen bei der Ätiopathogenese der Schizophrenie (schon mal was von Dopamin- oder Glutamathypothese gehört?) und die „genetischen DNA-Schäden“ lasse ich am besten für sich sprechen. Mannomann…

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  4. Als Exorzismus (griechisch exorkismós „das Hinausbeschwören”) wird in den Religionen die Praxis des Austreibens von Dämonen oder Teufeln aus Menschen, Tieren, Orten oder Dingen bezeichnet. In einer Generalaudienz 1972 sagt Papst Paul VI zum Exorzismus „Wer sich weigert, diese schreckliche Wirklichkeit als bestehend anzuerkennen, verlässt den Rahmen der biblischen und kirchlichen Lehre. Sie ist geheimnisvoll und Furcht erregend“. Don Gabriele Amorth als Exorzismus-Guru der RKK kann mit fast 90 Jahren nach über 30.000 Exorzitien die Hauskatze nicht von Dämonen unterscheiden. Die Universität Regina Apostolorum lehrt Exorzismus nach dem Ritual De Exorcismus et Supplicationibus Quibusdam, im Jahr 2003 werden Hunderte Priester zu Exorzisten ausgebildet. Im Neusprech der Kinderficker heißt das „Beauftragte im Befreiungsdienst“. Das klingt weniger nach Graf Draculas Folterkammer

    „Besessene“ haben schwere psychische Störungen oder pathologische Hirnschäden. Die Medizin kennt genetische DNA-Schäden als Auslöser von Schizophrenie, die Patienten haben weniger Synapsen, wobei bis zu 600 verschiedene Gene an den Symptomen beteiligt sein können. Für die RKK-Exorzisten sind Dämonen an aggressiv-erotischen Gefühlen schuld, die Exorzismus-Formeln finden sich in Gebeten und im Taufritual. Nach der RKK-Definition von „Besessenheit“ werden gute Geister angefleht um die fiktiven bösen Geister zu vertreiben:
    1) göttliche Zulassung einer Krankheit, eine teuflische Heimsuchungen, Schläge, Stürze, Unfälle usw.
    2) Verwünschungen durch Andere wie eine Behexung, wenn man etwas auf den Körper legt, durch Verfluchung, den Bösen Blick, Voodoo, Macumba-Zauber usw.
    3) Umgang mit gefährlichen Personen und Orten wie Zauberer, Kartenleger, Astrologen, Hexer, Spiritisten, Freimaurer, satanische Rituale, Okkultismus, Totenbeschwörung, Satanspakte, übernatürliche Kraft, sprechen fremder Zungen (Sprachen) usw.
    4) beständig schwere und vielfache Sünde durch teuflische Heimsuchung. Das sind Verbrecher und/oder Priester, die Drogen nehmen, huren und sexuell pervers handeln.

    Der Exorzismus als Schamanentum der Bronzezeit ist Unwissen, die jeder RKK-Analphabet erlernen kann. Die Sekte der Pius Kinderficker weiht Studenten zu Exorzisten. Eine handvoll von Beschwörungsformeln mit bizarrer Kostümierung reichen als Qualifikation. Die Austreibung der Dämonen erfolgt nach Pater Amorth durch Beichte, heilige Messe, eucharistisches Beten und Kommunion. Nur treue Religioten der Kinderficker Sekte leiden unter Dämonen, normale Menschen bekommen Aspirin, Depressiva, Psychopharmaka oder notfalls die Gummizelle.

    Der Tod von Anneliese Michels 1976 gilt Unfall der RKK Exorzisten mit Bischof Josef Stangl, Pfarrer Ernst Alt und Salvadorianer Arnold Renz. Die 84 Tonkassetten zum Exorzismus belegen eine bewusste Inszenierung des RKK-Klerus. Die Kreuzigung der Nonne Maricica Irina Comici 2005 durch die Priester Daniel Corogeanu und die Nonnen Anastasia, Siluana, Bahomia gilt ebenso als „Unfall“. Die Beteiligen beteuern ohne Schuld in Gottes Auftrag zu handeln, sie erhalten hohe Gefängnisstrafen. In Woronesch reißt ein Lehrerehepaar der Tochter die Därme aus dem Leib, weil der Ehemann der Teufel ist und warten auf die Auferstehung der Toten.

    Mit dem Aussterben der menschlichen Dummheit wird der Exorzismus überflüssig – lange nach dem Ende des Maya Kalenders

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