Führten epileptische Anfälle zum monotheistischen Gottesbild?


Zeitgenössisches Relief Echnatons (m.) und seiner Familie bei Anbeten des Sonnengottes Aton. | Copyright: gemeinfrei

Anhand medizinischer Daten des Pharaos Tutanchamun und dessen direkter Vorfahren der 18. Pharaonendynastie vermutet ein britischer Mediziner, dass der „Kindkönig“ an Schläfenlappen-Epilepsie litt. Da diese noch heute unter Erwachsenen am weitesten verbreitete Form der Epilepsie sowohl erblich als auch dafür bekannt ist, religiöse Visionen hervorzurufen, vermutet der Wissenschaftler zudem, dass auch der von Tutanchamuns Vater Echnaton, nach einer göttlichen Vision eingeführte monotheistische Aton-Kult eine Folge der Krankheit sein könnte. Das wiederum könnte Auswirkungen auch auf die Entstehungsgeschichte des Juden-, Christentums und des Islams haben.

grenz|wissenschaft-aktuell

Wie Hutan Ashrafian vom Imperial College London im Fachmagazin „Epilepsy & Behavior“ berichtet, spreche sowohl der frühe Tod der Pharaonen der 18. Dynastie, als auch ihre Unfallanfälligkeit und ihre auffallend verweiblichte Erscheinung für die Diagnose Schläfenlappen-Epilepsie. „Es ist auffallend, dass von zwei der fünf verwandten Pharaonen berichtet wird, dass sie religiöse Visionen hatten“, so Ashrafian. „Von der Schläfenlappen-Epilepsie ist wiederum bekannt, dass sie in 10 bis 60 Prozent der Fälle von psychischen Krankheitserscheinungen begleitet wird.“ Studien zeigten zudem, dass einige Patienten bei und unmittelbar nach derartigen Krampfanfällen unter anderem auch starke religiöse Wahrnehmungen und Empfindungen hatten.

weiterlesen

1 Comment

  1. Das existente Gottesbild der großen Religionen ist nicht monotheistsch, auch wenn es gerne behauptet wird. Man wiil sich damit nur von der Zauberwelt der Dämonen, Nympfen, Gnomen und was auch immer abgrenzen – und wiedeholt letztendlich genau den ausufernden Götzenkult mit bis 700 Zampanos wie bei den alten Ägyptern

    Religionen sind Phantasien psychopathologisch Kranker wie Martin Luther als Macho, Antisemit und Geistergläubiger, der Betrüger John Smith/Mormonen, Charles T. Russell/Zeugen Jehovas, Joseph Kibwetere/Uganda, Josemaria Escrivera/Opus Dei, Ron Hubbard/Scientologen, Jim Jones/Guyana, William Miller/Adventisten, Friedrich Krebs/Neuapostel, Lee Carroll/Kryon Kult, Sun Myong Moon/Moon Sekte usw. Deren selbst ernannten heilige Oberhirten haben eine Kindheiten mit Gewalt, Empathiemangel, Missbrauch und soziale Ausgrenzung, sie sind als Auserwählte all-wissend, unsterblich, vollbringen Wunder, haben Visionen, reden direkt mit dem Zombie im Himmel wie Jesus, Maria, Allah, Zeus usw. und empfangen Befehle.

    Ohne Fremdsprachenkenntnis übersetzt Joseph Smith hieratische Papyrie als heilige Texte der späteren Sekte der Mormonen, Hieronymus schreibt als Sekretär des Papstbetrügers die Vulgata ohne Kenntnis des sakralen Mittelhebräisch. Die Neue-Welt-Bibel der Zeugen Jehovas übersetzen Fred Franz, Nathan Knorr, Albert Schröder, George Gangas, Milton Henschel laut Gerichtsprotokoll ohne Wissen von Mittelhebräisch und etwas Altgriechisch.

    In den Bibeltexten ist Gott soziopathisch paranoid und begeht in Güte und Liebe etwa 35 Mio. Morde manifestiert in seiner selbst diktierten Bibel durch 1035 Absurditäten, 854 Gräueltaten, 377 Widersprüchen, 1094 Ungerechtigkeiten und 539 Belegen extremer Inkompetenz und Idiotie.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.