Ludwig Feuerbach: Deus homini deus


Mit seinem Bildnis verziert: Ludwig Feuerbachs Grab auf dem Johannisfriedhof in Nürnberg. Foto: Raimund Kirch

Am 13. September 1872, also heute vor genau 140 Jahren, verschied im Alter von 68 Jahren in Rechenberg bei Nürnberg Ludwig Andreas Feuerbach. Der Philosoph und Anthropologe, dessen Religionskritik nicht nur Karl Marx und Friedrich Engels beeinflusst hat, starb krank, verarmt, doch nicht vergessen.

Von Raimund KirchNürnberger Zeitung

Ein langer Trauerzug von Sozialdemokraten und Freidenkern begleitete seinen Sarg vom Egidienplatz zum Nürnberger Johannis-Friedhof, wo er im südlichen Teil, nahe der Mauer, seine letzte Ruhe fand.

Die Zeitschrift „Aufklärung und Kritik“ hat ihre diesjährige Broschüre Nummer 2 Ludwig Feuerbach gewidmet. In den Beiträgen u. a. von Hubertus Mynarek, Ludger Lütkehaus, Joachim Kahl und Alfred Kröner wird dem Leben des Freigeists nachgespürt, aber auch sein Umfeld ausgeleuchtet. So handelt ein gut recherchierter Beitrag auch von Feuerbachs Neffen, dem Maler Anselm Feuerbach (1829–1880), der ebenfalls auf dem Johannis-Friedhof begraben liegt.

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1 Comment

  1. Ludwig Feuerbachs Hauptwerk, „Das Wesen des Christentums“, steht auf meiner Einkaufs-Wunschliste ganz oben. Ich meine, dass jeder am Atheismus interessierte Mensch, dieses Buch lesen sollte.

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