Atheist aus Gladbeck will nicht, dass sein Sohn im Religionsunterricht betet


Foto: ddp

Dass sein nicht getaufter Sohn an der Käthe-Kollwitz-Grundschule im Religionsunterricht beten soll, stößt dem Atheisten Norbert Böger sauer auf. Der Gladbecker wünscht sich stattdessen einen lebensnahen Ethik-Unterricht. Eine Alternative wäre auch die Teilnahme am parallel stattfindenden Türkisch-Unterricht.

WAZ

Seit gerade einmal drei Wochen ist sein Sohn Schulkind an der Käthe-Kollwitz-Schule in Schultendorf. Und schon hat Norbert Böger (43) den Kampf gegen das Schulsystem aufgenommen. Seine Mission: Kampf der Missionierung. Sein Sohn, sagt der überzeugte Atheist, werde gezwungen, am Religionsunterricht teilzunehmen. „Die Kleinen sollen sich da hinsetzen und dann wird gebetet.“

Ein Unding, findet Böger. „Ich möchte nicht, dass die Kinder angehalten werden zu beten.“ Das sei Beeinflussung. Und sein Sohn solle nicht religiös beeinflusst werden. Schließlich hätten seine Frau und er selbst bewusst beschlossen, aus der Kirche auszutreten. Beide glauben nicht an Gott.

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1 Comment

  1. a) das Kind muss nicht mitbeten
    b) es kann vom Religionsunterricht abgemeldet werden, muss dann in eine andere Klasse.

    So sind nun mal die Regeln landesweit für Grundschulen. Wollen die Eltern was anderes, muss er sich an das Land NRW wenden, damit die Gesetze geändert werden.

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