„Evangelikale“ in der Sektenlandschaft


Das religiöse Angebot wird immer differenzierter. Manche Gruppen tragen Züge einer Sekte.
Foto: Flickr/Jenner8675309 (CC BY-NC-SA 2.0)

Kleine Sekten und religiöse Splittergruppen auf dem „Lebenshilfemarkt“ haben bundesweit immer mehr Zulauf. Das wird in einem Interview der „Berliner Morgenpost“ mit Stefan Barthel von der Sektenleitstelle des Berliner Senats deutlich. Seiner Beobachtung zufolge gehören dazu esoterische Gruppen ebenso wie Evangelikale.

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„Es gibt hier sehr viele Kleingruppen aus dem Bereich Esoterik und des alternativen Gesundheitswesens, bei denen die Grenze zum Fanatismus fließend überschritten wird. Aber auch Evangelikale, die durch fundamentalistische Ideen auffallen, und Gruppen, die mit religiösen Versatzstücken arbeiten“, sagt Barthel über die religiöse Splitterlandschaft der Hauptstadt. Etwa 20 bis 50 Personen scharten die Anführer solcher Kleingruppen um sich. „Sie bringen andere in seelische Abhängigkeiten und nutzen sie nicht selten auch finanziell aus. Oft brechen ihre Anhänger dann die sozialen Kontakte zu ihrem gewohnten Umfeld ab“, so Barthel in der „Berliner Morgenpost“.

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