Die Selbstbeweihräucherung der Bischöfe und ein kaputter CDUler


Gesprächsforum der Kirche in Hannover (© kna )

Manche waren verblüfft, als Bischof Ackermann für die Gruppe der Bischöfe zum Ende des zweiten Dialogforums der Kirche Ergebnisse zum Abschluss der Debatte präsentierte: Kirchliches Arbeitsrecht, wiederverheiratete Geschiedene, Frauenförderung und politisches Engagement auch für den Lebensschutz. Das ist nun das bischöfliche Arbeitsprogramm.

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Die Stimmung unter den 300 Delegierten aus allen 27 Diözesen und vielen Bereichen des kirchlichen Lebens war da schon weitaus diffuser. Doch die Bischöfe hatten sich vorgenommen, dass sie nicht mit dem Vorwurf nach Hause gehen, nichts geliefert zu haben. Das ist ihnen gelungen.

Die Bischöfe waren diszipliniert. Als zum Abschluss der Debatte jede Gruppe am Saalmikrophon ihre Zusammenfassung vortragen sollte, da schaffte das in der vorgegebenen Zeit nur der Trierer Bischof Stephan Ackermann. „Eine Punktlandung“, kommentierte das der Moderator beim zweiten Dialogforum der katholischen Kirche in Deutschland, das am Samstag in Hannover zu Ende ging.

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