Blasphemie: CSU will Strafrecht verschärfen – Schutz religiöser Gefühle


Johannes Singhammer, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion, Bild: bundestag.de

Die CSU will das Strafrecht verschärfen – zum Schutz religiöser Gefühle. Die FDP warnt bereits vor der „Keule einer Strafrechtsänderung“ – und auch in der CDU gibt es Skeptiker.

Von Thorsten Jungholt WELT ONLINE

„Irret euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten! Denn was irgend ein Mensch sät, das wird er auch ernten.“ Mit diesem Zitat aus dem Brief des Paulus an die Galater protestierte die Partei Bibeltreuer Christen (PBC) gegen ein aus ihrer Sicht gotteslästerliches Schmierenwerk. Es ging um „Corpus Christi“, ein provokantes Theaterstück aus der Feder des US-amerikanischen Dramatikers Terrence McNally.

Dessen Darstellung von Jesus und seinen Jüngern als trinkfreudige Homosexuelle verunglimpfe, verletze und beleidige grob und mutwillig die Glaubensinhalte von Millionen von Christen weltweit, empörte sich die PBC: „Wir schämen uns für unser christliches Abendland.“

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6 Comments

  1. Wie wär’s mit einem Religionsverbot !? Es sind doch in erster Linie die Religioten, die für Unruhe sorgen und den öffentlichen Frieden stören ! Blasphemie ist doch nur eine Reaktion auf den religiotischen Schwachsinn.

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  2. Vom Paulus, diesem hochgradig gestörten Sexualneurotiker würde ich lieber nix zitieren. Obwohl für einen rechten Katholiban passt das.

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  3. Wenn jeder Religiot seine göttlichen Mythen und Märchen für sich behielte, bräuchte man sich nicht mit blasphemischen Äusserungen gegen diesen offensichtlichen Bullshit zur Wehr setzen ! Leider ist Volksverdummung nicht strafbar, sonst sässe ein großer Teil der christlichen Politiker und ihrer Anhänger im Knast.

    War das jetzt blasphemisch ?

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  4. Da ich nach dem originalen Paulus die jüdischen Gesetze achte, kann mir der Yahwe des Paulus den Hobel blasen

    Nach Paulus als jüdischer Prophet rettet Gott Yahwe nur solche Menschen, die jüdische Gesetze achten. Tertullian, Irinäus von Lyon und Chrysostomos machen um 180 n.C. aus Paulus einen Apostel des fiktiven Jesus, bei dem Gott nun auch Nichtjuden rettet. Laut Irinäus von Lyon hat Apostel Paulus im römischen Kerker mit Clemens von Rom kooperiert, letzter war beim Tod von Paulus nur 12 Jahre alt und spielt mit dem Holzschwert Legionär in Gallien. Der Wechsel des Juden Saulus zum Apostel Paulus wird erklärbar mit der Vermischung der Person des Simon Magus, was Irinäus von Lyon und Hippolyt von Rom in Texten erfinden.

    Zur Jesuslegende schweigt Paulus, in den maximal 3 authentischen Briefen gibt es keine Auferstehung, keine jungfräuliche Geburt, keine Wunder, kein Nazareth und nur 3 Mitläufer. König Aretas IV der Nabatäer, ein Halbonkel von Agrippa I als Regent in Caesarea, soll Paulus wegen Missionierung in Gefängnis gesperrt haben, war aber schon 10 Jahre tot bevor Saulus zum Paulus wurde. Der jüdische Prophet Paulus besucht Jerusalem nach 48 n.C. und erwähnt keine Christen, obwohl nach der RKK dort Bischof Petrus ab 33 n.C. seine Christengemeinde betreut. Irinäus von Lyon konnte noch nicht wissen, dass seine Liste der RKK Bischöfe aus 180 n.C. Jahre später um den fiktiven analphabetischen Apostel Petrus erweitert wird. Ein Paulus-Brief wird im Urtext durch Papst Clemens VIII (1478-1534 n.C.) umgeschrieben und entwertet damit alle Paulus Texte als mögliche Fälschung im Stil der Hitler Tagebücher.

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