Schmidt-Salomon: Skandalöse Umkehrung des Täter-Opfer-Prinzips


Schmidt-Salomon: „Die Diskussion über das Mohammed-Video führt am Kern des Problems vorbei“ Bild: picture alliance

Meinungsfreiheit dürfe nicht vom Einverständnis religiöser Fanatiker abhängig gemacht werden, erklärt Michael Schmidt-Salomon im Interview mit Cicero Online. Die derzeitige Debatte um das Video gehe am Kern des Problems vorbei

Cicero

Sie haben sich gegen das von Politikern – allen voran von Innenminister Hans-Peter Friedrich – geplante Verbot des umstrittenen Mohammed-Films ausgesprochen. Warum?
Es sollte selbstverständlich sein, dass das Prinzip der Kunstfreiheit auch für schlechte Filme gilt. Wo kämen wir denn hin, wenn wir es von ästhetischen Kriterien oder gar vom Einverständnis religiöser Fanatiker abhängig machen würden, ob ein Film in Deutschland gezeigt werden darf oder nicht? Bundesinnenminister Friedrich gab in diesem Zusammenhang wahrlich keine gute Figur ab. Wären die Demokraten früherer Zeiten angesichts der massiven religiösen Proteste, mit denen sie zu kämpfen hatten, so schnell eingebrochen wie er, würden in Europa womöglich noch heute die Scheiterhaufen brennen.

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1 Comment

  1. Wir haben hier hier mit einer Auswahl analphabetischer Vollidioten zu tun.

    Die „London School of Economics and Political Science“ ermittelt 2009 per Befragung von 14.000 US-Jugendlichen Werte des Intelligenz-Quotienten bei Atheisten über 106, bei religiös Gläubigen unter 95 und bei Fanatikern unter 70. Religion als negative Auslese der Menschheit repräsentiert die untersten Schichten, Gläubige sind einseitig gebildet, geistig bequem und sehr vermehrungsfreudig. Eine Umfrage der Royal Society besagt nur 3,3% britischer Akademiker, aber 68,5 % der Briten glauben an Gott – eine Bestätigung von je frommer umso dümmer. Religioten kapseln sich in ihrer sozialen Schicht ab durch Beruf, Nachbarschaft, Kirchenkreis und diskriminieren dabei Außenstehende bis hin zum Mord.

    Rassismus ist der übelste Aspekt aller Religionen. Ungläubige, Abweichler und Fremdgläubige werden missioniert, deren Existenz bedroht, die Ehe verweigert. der Job gekündigt, versklavt, gesteinigt, verbrannt. Die Menschenrechte der UN-Resolution von 1948 lehnt die RKK ab und diskriminiert in Doppelmoral nach Geschlecht, Glauben, Handeln, Denken und Lebensweise als von Gott gewollt. In den Kirchen agieren Fanatiker, Irre, Pädophile, Schizophren, Unsterbliche, All-Wissende oder von Gott Auserwählte wie in der geschlossenen Psychiatrie und hämmern Kindern Rassismus ins Gehirn. Gläubige sind in geistiger Einfalt obrigkeitshörig, ihr Denken ist zu inflexibel abweichende Positionen zu analysieren und Kritik zu verstehen. Glaube ist somit die logische Ursache fehlender Kritikfähigkeit und nicht etwa dessen Folge. Kritik ist religiös nicht diskutierbar, als Blasphemie wird sie gewaltsam bis hin zum Mord unterdrückt.

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