»Charlie Hebdo« kündigt neue Mohammed-Karikaturen an


Unterstützer der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ demonstrierten im vergangenen Jahr für die Meinungsfreiheit, nachdem auf die Zeitung ein Brandanschlag verübt worden war. © Francois Guillot/AFP/Getty Images

Die Aufregung über den Mohammed-Film hält unvermindert an, da provoziert eine französische Satire-Zeitung: Sie druckt Mohammed-Karikaturen. Die Regierung reagiert nervös.

ZEIT ONLINE

In der muslimischen Welt toben gewaltsame Proteste wegen des anti-islamischen Schmähfilms – dennoch kündigt das französische Satiremagazin Charlie Hebdo an, in seiner heutigen Ausgabe neue Mohammed-Karikaturen zu veröffentlichen.

Auf der Titelseite der Ausgabe ist der Ankündigung auf der Website zufolge ein gebrechlicher Mann mit Turban in einem Rollstuhl zu sehen, der von einem Mann jüdischen Aussehens geschoben wird. „Man darf sich nicht lustig machen“, wird den beiden Figuren in einer Sprechblase in den Mund gelegt. Darüber prangt der Titel Intouchables 2 (Die Unantastbaren 2), in Anlehnung an den Titel eines beliebten Films, der in Deutschland als Ziemlich beste Freunde in die Kinos kam.

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1 Comment

  1. Das beleuchtet die Wertung islamischer Gesellschaften durch Muslime. Bei teiiweise bis zu 95% Analphabetismus wird es schwer akademische muslimissche Touristen zu finden. Offenbar sind die Keulen schwingenden Schreihälse nur bei den Mullahs gerne gesehen, zeigen sich doch die Macht der Religiotie

    http://www.spiegel.de/reise/aktuell/vae-touristen-visum-nur-mit-uni-abschluss-a-856769.html
    Vereinigte Arabische Emirate: Asiatische Touristen nur mit Uni-Abschluss erwünscht
    Wie die Online-Ausgabe der „Gulf News“ berichtet, betrifft die diskriminierende Regelung Reisende aus Indien, Pakistan, Bangladesch, Sri Lanka und den Philippinen. Die für Aufenthaltsgenehmigungen zuständige staatliche Stelle habe entschieden, „striktere Regeln für Touristen-, Besuchs- und Konferenz-Visa einzuführen, um den Zustrom von Arbeitern aus vielen arbeitsexportierenden Ländern zu verringern“, zitiert das Blatt einen „hochrangigen Offiziellen“. Das solle dabei helfen, das Risiko zu vermindern, dass Menschen, die in organisiertes Verbrechen oder Menschenhandel verwickelt sind, ins Land gelangen können.

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