Eucharistie: Moderner Ablasshandel


Bild: grotekerkoss.nl

Wenn es ums Geld geht, sind einige Repräsentanten der katholischen Kirche ungewöhnlich hart

Von Roland Noékath.net

Wer nicht zahlt, bekommt in Deutschland in Zukunft die heilige Eucharistie nicht gespendet. Auf diese Schlussformel lässt sich das als
„Kompromiss“ verkaufte Schreiben
auf den Punkt bringen, das am Donnerstag von der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlicht wurde. Wenn es ums Geld geht, sind einige Repräsentanten der katholischen Kirche ungewöhnlich hart. Wo einst die Sünde den Mittelpunkt aller Erwägungen bildete, ob man die heilige Eucharistie empfangen darf oder nicht, steht jetzt das Geld.

weiterlesen

3 Comments

  1. Nachdem diese Arie gestern den ganzen Tag über in den Nachrichten gesendet wurde, war ich nahe daran mich schriftlich beim hiesigen Dorfpfarrer zu vergewissern, dass ich auch wirklich exkommuniziert bin. Da ich aber das Spiel schon lange durchschaut habe, kann es mir ja egal sein, was diese Dumpfbacken alles veranstalten um Angst zu verbreiten. Na ja, statt Oblatten esse ich sowieso lieber ein Stück Brot und wenn es Fleisch sein soll nehme ich ein Steak und statt Blut, ist mir ein Schluck Cabernet Sauvignon um vieles lieber. Diesen Hokuspokus der Transsubstantiation kann man nur blökenden Schafen erzählen. Wer deswegen dabei bleibt und sich die Mücken aus der Tasche ziehen lässt hat es auch verdient.
    Ob dieser Vorstoß der bellenden Schäferhunde mit den Mitras auf dem Kopf damit zu tun hat, dass sie langsam ihre Beißerchen verlieren?

    Liken

  2. Wer jetzt immer noch nicht kapiert hat, dass Religion nichts anderes als ein Geschäft mit der menschlichen Dummheit ist, der soll doch zahlen bis er schwarz wird !

    Liken

  3. Das ist doch prima. Da werden einige Möchte-Gern-Christen, die aus gesellschaftlichem Druck den Austritt nicht vollständig gewagt haben vor die Alternative gestellt:
    Zahlen und Glauben oder ab in die Hölle der geistigen Freiheit

    Liken

Kommentare sind geschlossen.