Welcher Religion gehören Schimpansen an?


Sind Menschen Affen? Foto: dpa

Die Wissenschaften haben seit der Neuzeit die vielfältigsten Anstrengungen unternommen, um den Affen menschliche Eigenschaften zuzuschreiben. Die Humanisierung der Menschenaffen nährt längst einen Medienhype mit absurden Zügen.

Von Paul MünchFrankfurter Rundschau

Sind Affen Menschen? Oder sind wir Menschen vielleicht nur nackte Affen? Nie hat man diese Fragen einvernehmlich beantworten können. Seit Menschen über ihre Nähe zu diesen Tieren nachdenken, betonen sie mal mehr die Unterschiede, mal mehr die Verwandtschaft der Arten. Lange dominierten Differenzargumente.

Die meinungsbildenden antiken Philosophen setzten den Menschen aufgrund seiner nur ihm eigenen Vernunft an die Spitze der irdischen Lebensformen, weit über die anderen Tiere.

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4 Comments

  1. Wenn jetzt einer wie „Rolo“ kommt und behauptet, dass die Schimpansen Christen, Muslims, Hindus oder sonst was Beklopptes seien, dann werte ich das als Geringschätzung und Beleidigung der gesamten Schimpansenheit. Es darf als gesichert gelten, dass Schimpansen zu einer solchen ntelektuellen Fehlleistung auch nicht annähernd imstande sind. Der Vorwurf, bekloppte Religioten zu sein, betrifft auschließlich einen großen (auserwählten !?) Teil der Spezies homo sapiens.

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  2. „Welcher Religion gehören Schimpansen an ?“
    Schimpansen sind möglicherweise, entweder christlich, islamisch, mosaisch, hinduistisch, oder sonst etwas beklopptes. (Zumindes ist es so, dass sich die menschlichen Anhänger, sämtlicher religiotischer Richtungen, sehr oft wie Schimpansen verhalten.) 😉

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  3. Diese sicher nicht ganz ernst geminte Frag trifft einen wunden Punkt der Religiotie

    Die biblische Schöpfung ist Idiotie mit dem Intellekt von Kleinkindern. Der Zombie im Himmel bastelt sich um 1.250 Dinosaurier Arten, die 300 Mill. Jahre lang die Erde bevölkern, vernichtet vor 65 Mill. Jahren per Asteroiden davon 95%, damit sich winzige Säuger über viele Arten zu Primaten und daraus zu aufrecht gehenden Homo-Religioten mit fataler Erbsünde entwickeln, während sich 20 weitere Homo Sapiens Arten ohne fatale Erbsünde aus Neid totärgern. Der Zombie stellt sein kopiertes Ebenbild als grunzende Analphabeten Adam und Eva ins Paradies.

    Mit dem Nakalipithecus-nakayamai verzweigen sich vor etwa 9 Mio. Jahren die Primatenlinien, von denen heute nur Hominiden, Schimpansen, Bonobos, Gorillas und Orang-Utans überleben. Die Fossilien des Orrorin-Tugenensis, Ardipithecus-ramidus in Ostafrika und Australopithecus-afarensis aus Kaduumuu belegen den aufrechten Gang schon vor 5–8 Mio. Jahren. Der Australopithecus Sediba aus Südafrika zeigt vor 1,9 Millionen Jahren Elemente von Hominiden und Primaten. Das Gehirnvolumen der Hominiden steigt von 300 cm³ über 10 Mio. Jahre auf 1350 cm³ mit Auswirkungen auf das Sozialverhalten, die Jugend und das Ich-Bewusstsein.

    Diese Entwicklung ist gekoppelt an Fleischkonsum und Nutzung des Feuers, belegt seit über 1 Mio. Jahren. Die relativ große Gehirnmasse verbraucht über 60% der Körperenergie, bei Mangel an qualitativ hochwertiger Nahrung führt dies schnell zu schweren Hirnschäden, die nicht reparierbar sind. Asien und Europa werden von Hominiden Arten vor 2 Mio. Jahren aus Afrika kommend besiedelt. Die Dmanisi Hominiden (Homo Habiles) leben vor etwa 1,8 Mio. Jahren, haben ein Gehirnvolumen von 770 cm³, sind aufrecht gehend 150 cm groß und nutzen erste Steinwerkzeuge. Ein „missling-link“ im Pleistozän ist der Schädel aus Danakil/Eritrea.

    Man muss die Ptimaten als primär vom Instimk gesteuert sehen. Die Umwelt bestimmt Verhalten und Inhalt der Sprachen ähnlich den Grunzlauten der Primaten. Indianersprachen wie etwa Apaitsiiso der Pirahas kennen nur „eins“ und „zwei“, ganz wenige Farben, keine Vergleiche wie „mehr“, „größer“, „schöner“, „schneller“ usw. Versuche den Pirahas Rechnen bis 10 beizubringen scheitern.

    Der Missionar Everett kommt zur Erkenntnis „Wenn sie beginnen an einen Mangel in ihrer eigenen Kultur zu glauben, an eine Notwendigkeit der westlichen Werte, dann ist das eine sehr zerstörende Kraft in ihren Leben.“ und tritt aus seiner Sekte aus. Die Hominiden brauchen Mill. Jahre erste komplexe Wortstrukturen als Abstrakt zu entwickeln, keine 1500 Jahre gerechnet ab den Analphabeten Adam und Eva.

    Sowie der Erzengel den Analphabeten Adam, Eva und Mohammed Schreiben und Lesen als göttliches Geschenk beibrachte, so muss er ersteinmalt die Hirnmasse der Primaten auf die dafür notwendige Große bringen – und zwar per nicht existenter Evolution

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