Schmidt-Salomon: Religionen – Respekt? Wovor denn?


Eine Kirche und eine Moschee in Ramallah, Westjordanland © Mohamad Torokman/Reuters

Respekt vor religiösen Gefühlen!, heißt es allenthalben. Michael Schmidt-Salomon hält es für falsch, auf die Befindlichkeiten von Gläubigen groß Rücksicht zu nehmen.

Von Michael Schmidt-SalomonZEIT ONLINE

Es wirkt wie ein bedingter Reflex: Kaum gehen religiöse Fanatiker auf die Barrikaden, sind westliche Politiker und Journalisten zur Stelle, um Respekt für religiöse Gefühle einzufordern. So war es vor sechs Jahren im Zuge des Karikaturenstreits, so ist es heute bei den Protesten gegen das trashige YouTube-Filmchen Die Unschuld der Muslime. Im ersten Moment mag die Forderung sogar vernünftig erscheinen: Denn wäre es nicht schön, wenn wir alle etwas respektvoller miteinander umgehen würden?

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5 Comments

  1. MSS hat mir schon immer aus dem Herzen gesprochen. Sehr oft aber war er in der Vergangenheit zu diplomatisch und einlenkend in seiner Ausdrucksweise. Dieser Artikel passt aber wieder wie die Faust aufs Auge. In diesem Zusammenhang erinnerte ich mich an einen Clip von Pat Condell, der dieses Problem sehr gut analysiert hat.
    Leider nur in englisch sind hier die Links dazu. Hier die .mp3 Version:
    [audio src="http://traffic.libsyn.com/patcondell/019_-_Why_does_faith_deserve_respect.MP3" /]
    und hier der Youtube Clip:

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  2. Soll ich mich etwa vor dem weltweit verbreiteten, hirnrissigen religiotischen Schwachsinn demütig verneigen ! Meine Antwort darauf: K n i f ! Kommt nicht in Frage !

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  3. Genau so läuft der Hase! Der Beitrag gehört vervielfältigt und an alle aktiven Politiker verteilt. (Nicht gedacht für sonstige Religioten, da wäre das Papier zu schade.)

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