Australien: 620 Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche


Kritiker fordern unabhängige Untersuchungskommission

WELT ONLINE

Eine Untersuchung der katholischen Kirche im australischen Bundesstaat Victoria hat ergeben, dass in den vergangenen Jahrzehnten mindestens 620 Kinder durch ihre Geistlichen und Gemeindemitarbeiter sexuell missbraucht wurden. Die meisten Fälle, die bei einer parlamentarischen Anhörung des Bundesstaates am Freitag offengelegt wurden, beziehen sich nach Angaben der Kirche auf einen Zeitraum, der zwischen 30 und 80 Jahre zurückliegt. Nach 1990 habe es nur sehr wenige Missbrauchsfälle gegeben, hieß es.

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