NDR Kultur kontrovers: Das Kreuz mit Herrn Matussek


Im Hamburger Studio diskutierten mit Moderator Ulrich Kühn (li.) Hilal Sezgin und Matthias Matussek. Aus Berlin war Rolf Schieder und aus Saarbrücken Michael Schmidt-Salomon zugeschaltet. Fotograf: Jil Hesse

Manchen Menschen ist sie das moralische Fundament ihres Lebens, anderen nur eine lästige, einengende oder gar bedrückende Bürde. Welchen Platz hat das Religiöse in unserer Gesellschaft? Das war eine der zentralen Fragen in der Sendung NDR Kultur kontrovers.

Von Guido PaulingNDR.de

Eines war die Diskussionsrunde auf NDR Kultur ganz gewiss – kontrovers! Und zwar manchmal in einem Maße, dass Wortbeiträge quer und konträr durch den Raum flogen. In der einstündigen, leidenschaftlich geführten Debatte über Segen, Risiken und Gefahren von Religionen hatten sehr viele bedenkenswerte Argumente ihren Platz. So definierte der Journalist, Autor und bekennende Katholik Matthias Matussek die prinzipielle Unantastbarkeit von Religion mit den Worten: „Ich glaube, dass die Religion zum allerpersönlichsten, heiligsten Bezirk gehört, und dass man darauf Rücksicht nehmen sollte. Ich würde auch nicht das Liebesempfinden eines anderen lächerlich machen. Ich würde das Schönheitsempfinden eines anderen nicht lächerlich machen – und eben nicht das Wahrheitsempfinden.“

Sendung zum Nachhören

3 Comments

  1. @Argus7
    so viel wie ich bei Matussek kotzen müßte, kann ich beim besten Willen nicht essen. Er ist der klassische Religiot, zu dämlich um geradeaus zu pinkeln

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  2. Ich bedauere es fast, dass MSS so grundanständig ist. Nicht einen Satz hat ihn der unmögliche Matussek aussprechen lassen, von einem zu Ende ausgeführten Gedanken ganz zu schweigen.
    Dabei hätte man es MSS bestimmt nachgesehen, wenn er energisch auf sein Recht gepocht hätte, seinen Gedanken ausformulieren zu dürfen.
    Ich glaube, wenn ich an Stelle von MSS gesessen hätte, ich hätte nach dem zweiten Anlauf das Studio verlassen und den Restdiskutanten noch weiteres fröhliches Schulterklopfen gewünscht…

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  3. Wenn es mir gesundheitlich mal schlecht geht, und ich dringend kotzen müßte, damit es mir danach besser geht, würde ich mein Geld nicht für eine Medizin aus der Apotheke ausgeben. Ich würde mir stattdessen einen Kommentar von Deutschlands religiotischsten Journalisten anhören. Das Kotzen ginge dann wie von selbst. Dieser Matussek ist ja auch ein selten dämliches ………….. !

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