Das Geheimnis der heiligen Vorhaut Jesu Christi


Stuckrelief aus der Kirche des „Allerheiligsten Namen Jesu“ in Calcata: Es zeigt die Beschneidung des acht Tage alten Jesus. Die katholische Kirche feiert das Ereignis seit dem 6. Jahrhundert am 1. Januar.

Die Reliquie zur Beschneidungsdebatte: In einem italienischen Dorf wurde jahrhundertelang ein „kleiner Hautring“ verehrt. Sogar die Faschisten huldigten der Vorhaut Jesu.

Von Paul BaddeWELT ONLINE

Fellini und Pasolini hätten sich den Film nicht besser ausdenken können. Der Set: das etruskische Calcata. Der Ort aus einem einzigen Tuffklotz herausgeschnitten. Ein Städtchen ohne Gärten, das sich aus einem Urwald empor in die Höhe streckt. Freaks und Hexen und Männer mit hennaroten Pferdeschwänzen leben hier, als Hippiehausen on the hill. Ein „Künstlerdorf“ mit 70 Einwohnern, darunter viele Ausländer, und nur einem einzigen Eingang.

In der Trattoria „Zur schwarzen Katze“ werden Hochzeiten ebenso ausgerichtet wie „Trennungsfeiern“. Hinter der „Kirche vom allerheiligsten Namen Jesu“ hängt in der Bar ein Michelangelo-Poster, wo Gott Adam nach seiner Erschaffung als Erstes einen Joint hinreicht.

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18 Comments

  1. @Joe

    Stimmt schoen niemand haette etwas dagegen. Ich denke aber dass meine Nase besser aussehen wuerde ohne jegliche Veraenderungen.

    Das kannst du halten wie du willst. In unserer Vorstellung würde aber ein Bild von dir mit Pappnase besser zum allgemeinen Niveau deiner üblichen Kommentare hier passen.

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  2. Stimmt schoen niemand haette etwas dagegen. Ich denke aber dass meine Nase besser aussehen wuerde ohne jegliche Veraenderungen.

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  3. Hey Joe! Hier hat, denke ich, niemand etwas dagegen, wenn du dir beim posten wenigstens eine Pappnase umschnallst.

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  4. @ nickpol

    Nun, es ist Dein Blog und somit triffst Du die Entscheidung. Ich meine aber, dass wir den Joe doch sehr gut als negatives und abschreckendes Beispiiel eines religiotischen Volldeppen gewähren lassen sollten. Besser als mit Joe’s Mitwikung läßt sich der religiotische Wahnsinn sonst doch gar nicht eindringlich und plastisch genug darstellen.

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  5. @Nickpol
    Jede Institution, jedes Büro braucht einen Hofnarren oder Kaspar. Ohne solche Typen wäre das Leben noch schwerer zu ertragen. als es schon ist

    Insofern stimme ich für den Erhalt eine amtlichen Idioten, allerdings ohne Uniform und Ordenszeichen

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  6. @ nickpol

    Irgendwie hat mir dieser Religiot Josef Sefton alias Joe gefehlt. Er hat mit seinen von der Bibel geprägten Kommentaren doch sehr zur Belustigung beigetragen, zeigten sie doch deutlich die Absurdität religiotischen Denkens.

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  7. Na, Rolo, ihm fehlt sein Prinz. Vielleicht ist der Joe auf der Suche nach ihm ein paar mal zu oft mit dem Kopf gegen eine Wand gelaufen.

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    1. Joe ist dieser Pater Sefton, der vor ein paar Wochen hier kundtat, nicht mehr kommentieren zu wollen. Der ist anscheinend genauso minder bemittelt wie sein Gott.

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  8. @ Joe
    ??? Alles in Ordnung, Joe ? Oder wie, oder was ? Wie hasserfüllt musst Du einst gewesen sein, wo Du doch jetzt so liebevoll bist ? Also, was fehlt Dir noch ?

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  9. Weil wir immer kriegerischer werden, brauchen wir den Prinz des Friedens dringender denn je. Nur er kann hasserfuellte Menschen in liebvolle Menschen veraendern.

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  10. @ Joe

    Selig sind die im Geiste armen. Sie zweifeln nicht, sie glauben schlicht und ergreifend ungeprüft jeden zusammen fantasierten Reli-Zauber. Apropos „Jesus der Prinz des Friedens“ !? Lieber Joe, die blutige Historie der Christenheit
    ist dir offenbar nie bewußt geworden. Dein Fantasie-Jesus hat es nämlich nicht geschafft, den Frieden zu garantieren. Im Gegenteil: Die Christen haben sich zu allen Zeiten die Schädel eingeschlagen.

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  11. Die Religioten haben schon immer jeglichen Schwachsinn verehrt, der fiktive Märchenprinz Jesus hat 6 Pimmel gehabt, wenn nicht noch mehr

    Die Kirchen in Boulogne, Compiegne, Metz, Nancy, Paris, Charroux Coulombs, Le Puy-on-Velay/Chartres, Besancon, Langres sur Marne, Conques/Aveyron, Fecamp/Seine-Maritime stellen als Reliquie die absolut echte Vorhaut von Jesus aus. Die letzte Vorhaut Prozession findet 1983 in Calcata statt, einem winzigen Dorf der Provinz Latium. Dorthin wird eine weitere heilige Vorhaut von Jesus beim Sacco di Roma im Mai 1527 durch einem Landsknecht geraubt und erst 30 Jahre später wieder entdeckt. Um die Lächerlichkeit mit den Vorhäuten zu begrenzen, verfügt im Februar 1900 der Vatikan Schweigen über alle Vorhaut-Reliquien.

    Als Reliquie gibt es eine Feder des Engels Gabriel, Dolch und Schild des Erzengels Michael vom Kampf mit dem Satan, Jesus Christi Hauch; die beschissene Windel von Jesus aus dem Aachener Dom, den Schneidezahn des Täufers Johannes, eine Flasche mit ägyptischer Finsternis, den Schall der Glocken als Christus in Jerusalem einzog; die Brustmilch der Maria; die Milchzähne, den Rock oder die Nägel der Kreuzigung von Jesus; einen Strahl des Sterns der den Weisen aus dem Morgenlande leuchtet; den Seufzer den Zimmermann Joseph beim Holz hobeln machte; der Stab mit dem Moses das Meer teilte, das Messer mit dem Delila den Simson schor, den Pfahl im Fleische des Apostel Paulus und weitere Ausgeburten der Idiotie.

    Es ist an derZeit die Schachtel mit dem Seufzer des Joseph zu lüften, der stinkt schon gewaltig,

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