Kinderchirurgen kritisieren Pläne zu Beschneidungen


Bild: © 2012 AFP

Das Eckpunktepapier des Bundesjustizministeriums für eine rechtliche Regelung der Beschneidung minderjähriger Jungen ist bei der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) auf Ablehnung gestoßen.

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Das Eckpunktepapier des Bundesjustizministeriums für eine rechtliche Regelung der Beschneidung minderjähriger Jungen ist bei der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) auf Ablehnung gestoßen. Das Papier verharmlose einen mit unnötigen Risiken für das Kind verbundenen Eingriff, erklärte die Gesellschaft. Der Entwurf des Ministeriums ordne Kinderrechte Elternrechten unter und beeinträchtige den Kinderschutz, anstatt beides zu stärken.

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4 Comments

  1. @ Müller

    Das sind zwei überaus aufschlußreiche Artikel zum Thema Beschneidung. Ein Satz ist bei mir besonders hängengeblieben. Eine Frau, die sowohl mit beschnittenen als auch unbeschnittenden Männern Sex hatte meinte sinngemäß, dass es falsch sei, dass beschnittene Männer „länger könnten“. Es sei vielmehr so, dass beschnittene Männer länger bräuchten, um zum Orgasmus zu kommen.

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  2. Wenn es „in diesem unserem Lande“ um religiöse Angelegenheiten geht, werden unsere Vasalenpolitiker immer kuschen müssen. Besonders trifft das zu, wenn die mosaische Religion tangiert wird. Die Islamer sind dabei, wie im Falle „Beschneidung“, die partizipierenden Trittbrettfahrer.
    Das sind, genau wie die deutsch-europäisch-globale Finanzpolitik, die nun wohl ewigwährenden Auswirkungen, auf das, was uns unsere Vorgängergeneration eingebrockt hat. Aus dieser Ecke kommt unsere Nation leider so schnell nicht wieder raus. Das wird erst passieren wenn die Kuh zu Tode gemolken ist.

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  3. Meiner Ansicht nach verstößt dieses Gesetz gegen das Grundgesetz. Vorsätzliche Körperverletzung kann durch das geplante Gesetz nicht unterlaufen werden. Eine Klage vor dem BVG ist dringend geboten.

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