„Wessen das Land, dessen die Religion“


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Die Semantik des Protests analysieren Karen Mirza und Brad Butler im Medienturm.

Ästhetischer Kampf mit der Krise
Politische Ausstellungen im Steirischen Herbst: Kunstverein, Rotor und Medienturm

Von Anne Katrin FeßlerderStandard.at

„Wessen das Land, dessen die Religion.“ Diese Faustformel für den Begriff der Toleranz fand ein Jurist im 17. Jahrhundert. Das Problem dabei: Toleranz ändert nichs an den Herrschaftsverhältnissen, ist kein Akt der Befreiung, sondern wirkt konservierend, erfährt man in Ralf Homanns 55-minütigem Radioessay Alles für Alle in der Ausstellung Intoleranz/Normalität im Grazer Kunstverein.

Die einfache Formel deutet noch ein weiteres Problem an: Religion und Kultus wird zu sehr im Zusammenhang mit Territorien, also Herrschaftsgebieten, gedacht, wodurch sich auch der Begriff des „Kulturkreises“ hartnäckig hält.

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2 Comments

  1. Religion ist die besondere Fähigkeit, die originale Heilige Schrift NICHT zu verstehen.

    Nun ja, ob es aber besser wäre, wenn das einer täte?

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  2. Religion

    Religion ist die besondere Fähigkeit, die originale Heilige Schrift NICHT zu verstehen.

    Diese „besondere Fähigkeit“ (selektive geistige Blindheit gegenüber makroökonomischen Konstruktionsfehlern) versetzt den unbewussten (religiös verblendeten) Kulturmenschen in die Lage, in einer noch fehlerhaften Makroökonomie zu existieren, in der ein nachhaltiges Wirtschaften unmöglich und der nächste Krieg unvermeidlich ist:

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