Russlands Evangelikale in den Gulag?


Themenbild Russland, media.news.de

Ein geplantes neues Religionsgesetz in Russland könnte die Evangelikalen in Schwierigkeiten bringen. Das befürchtet Wally Kulakoff (Moskau) vom internationalen Missionswerk Russian Ministries (Wheaton bei Chicago).

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Der Gesetzentwurf könnte bis zu dreijährige Haftstrafen für die Verletzung religiöser Gefühle und die Schändung heiliger Stätten vorsehen. Bisher gelten diese Vergehen als Ordnungswidrigkeit, die mit höchstens 25 Euro Buße geahndet wird. Die Gesetzesinitiative wird unter anderem von der Regierungspartei „Geeintes Russland“ und der russisch-orthodoxen Kirche unterstützt. Kulakoff hegt die Sorge, dass Evangelikale leicht mit dem geplanten Gesetz in Konflikt geraten werden, da nur die Orthodoxie, der Islam, das Judentum und der Buddhismus als offizielle Religionen gälten. Zum Beispiel könne man es ihnen als Beleidigung der Muslime auslegen, wenn sie von Jesus Christus als Gottes Sohn sprächen.

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3 Comments

  1. Wie ich schon mehrfach in diesem Blog erwähnte, gehen und gingen die Mächtigen dieser Welt und die religiotischen, kirchlichen Vereinigungen zu allen Zeiten Bündnisse miteinander ein. Dies zum Zwecke des Machterhaltes und der Beuteteilung. Wie man sieht funktioniert dieses System auch heute noch perfekt.

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  2. Tja, die religiösen Gefühle werden halt nicht nur durch Atheisten beleidigt, sondern vor allem durch die Existenz anderer Religionen…

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  3. Das Volk der Russen ist aber auch gebeutelt. Raus aus den Kartoffeln, rin in die Kartoffeln.
    Interessant ist allerdings auch, wie schnell Religioten von Profi-Religioten, mit Hilfe ihrer politiotischen Helfer, wieder vereinnahmt werden können. Die Russen waren schon einmal so weit, dass sie den ganzen Reliklimbim fast hinter sich hatten und jetzt kommt der ganze aufgewärmte Mist, von hinten durch die kalte Küche, mit Brachialgewalt wieder über sie.

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