EKD: Mit „Gottesschoppen“ Männer locken


Bild: akd-ekbo.de

Gottesdienst und Frühschoppen als spirituelle Muntermacher: Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) will wieder mehr Männer in ihre Gotteshäuser locken – zunächst an den Männersonntagen.

WELT ONLINE

«Die Männer machen sich rar in den Gemeinden, sie ziehen sich mehr und mehr aus dem kirchlichen Leben zurück», sagte Martin Rosowski, Geschäftsführer der Männerarbeit der EKD, in Hannover der Nachrichtenagentur dpa. Ob das an den starken Frauen liege, die mit ihrem großen Engagement den Ton im Gemeindeleben angeben? «Ja, vielleicht liege das auch am forschen Auftreten der Frauen», meinte Rosowski.

Die Männersonntage gibt es eigentlich schon seit 1945. Damals sollte den traumatisierten Männern wieder Mut gemacht werden. Die Kirche will die Männersonntage nun bekannter machen. Erstmals soll dazu am 7. Oktober in Berlin ein zentraler Gottesdienst gefeiert werden. Am 21. Oktober folgen dann bundesweit die Feiern in vielen evangelischen Kirchengemeinden.

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3 Comments

  1. Die Idee ist doch gut.
    Nur selten verraten Religionen so deutlich, worum es ihnen wirlklich geht.
    Hirn abschalten, mit welcher methode auch immer.

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  2. Das man die Geister zusammenwürfelt ist ein geschickter Schachzug der Geisterverehrer. Heiliger Geist und Weingeist, gut. Aber Vorsicht! Beide können den Geist ganz schön vernebeln.
    Übrigens, wenn das mit dem Frühschoppen nicht so funktionieren sollte könnte man, dem Beispiel einiger Versicherungsgesellschaften folgend, die sonntäglichen Männertreffs in einschlägigen Etablissements veranstalten. (Auch dort ist oft viel Geist vorhanden. Allerdings mehr im Sinne von „Geisterbahn“) 😉

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  3. Diese Aktion dürfte ein Schuß in den Ofen werden, denn die Vereinigung anonymer Alkoholiker wird sich dagegen zur Wehr setzen. Der geplante Sponsorenvertrag zwischen den christlichen Kirchen und dem Verband der Bierbrauer sollte nämlich beiden Vertragsparteien Vorteile bringen. 1. Den Kirchen mehr männliche Kirchgänger und 2. den Brauereien einen höheren Bierabsatz.

    Ich vermute mal, dass der Bierumsatz durch dieses Projekt weder steigen noch sinken wird, denn die Männer werden weiterhin am Sonntagmorgen ihr Bier saufen. Allerdings nicht in der Kirche, sondern – wie bisher auch – in den Kneipen. Sollte jetzt ein Kneipenbesitzer auf die Schnapsidee kommen, in seinem Lokal nicht nur Bier auszuschenken, sondern gleichzeitig auch noch eine Predigt zu halten, könnte sich dies als Riesenflopp erweisen. Genauso ein Flopp wie das Projekt „Gottesdienst und Frühschoppen“ in der Kirche ! Der Pfaffe, der sich das ausgedacht hat, muß wohl völlig besoffen gewesen sein !

    (Könnte dieser Plan möglicherweise von Frau Käsmann stammen ? Irgendwie passt das nicht zusammen: Erst Bier saufen und dann nach dem sonntäglichen Gottesdienst besoffen nach Hause fahren !?)

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