Müller: Kirche bei Missbrauch nicht Täterin


Gerhard L. Müller links im Bild

Der Präfekt der Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, wies die Behauptung zurück, dass sexueller Missbrauch im System Kirche liege.

Mittelbayrische

Der neue Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, sieht die Kirche in den Skandalen um sexuellen Missbrauch nicht als Täterin. Niemand habe den Tätern irgendwie die Möglichkeit eingeräumt, die Vertrauensstellung, die ihnen zu Recht zukomme, in einer so schlimmen Weise zu missbrauchen, betonte Müller nach Angaben des NDR vom Donnerstag in einem Interview mit NDR Kultur; es soll am Samstag gesendet werden. „Die Behauptung, dass diese Untaten im System Kirche liegen, muss ich als ein schweres Unrecht zurückweisen“, so Müller demnach.

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5 Comments

  1. Das muss gerade jemand sagen, der getreu päpstlichen Anweisungen die Sexskandale in seinem Bistum vertuscht hat. Entweder hat er das Schweigen der Opfer erkauft oder die Zeugen durch Drohungen eingeschüchtert wie beim Priester, der sich für sein Domizil einen Lust-Bettjungen leistet.

    Die Glaubenskongregation unter Kardinal Ratzfatz befiehlt 2001 mit “Sacramentorum sanctitatis tutela” und „De Delictis gravioribus“ den Bischöfen sexuellen Missbrauch zu leugnen, die Täter zu schützen und Dokumente zu fälschen sonst droht Exkommunikation, Ausschluss von der Beichte und Verlust aller Privilegien. Die Weisungen von Papst Ratzfatz sind trotz 12.000 pädophilen RKK Priestern weiterhin gültig.

    Die schwarzen Schafe der Kinderficker Sekte im Vatikan ignorieren den Zölibat, zeugen Kinder, erpressen die Mütter, begehen Verbrechen an Minderjährigen, sterelisieren oder misshandeln Kinder in Heimen und Waisenhäusern, vermitteln ihren Priestern käufliche Sexsklaven, helfen Diktatoren mißliebige Gegner spurlos verwschwinden lassen oder spiegeln Gebärenden vor ihr Kind wäre eine Totgeburt um es dann an fromme Supergläubige zu verkaufen.

    Man sollte sich wohl eher fragen, welche traurigen Figuren vom Papst Ratzfatz in höhere Ränge der RKK befördert werden. Typen wie den Alkoholiker Mixa, den Luxusgeilen van der Elst, den blinden Speichellecker Müller und weiterer Menschenschrott aus der negativen Auslese der Kirchen. Wer immer die roten Prada-Lackschuhe in sklavischer Ergebenheit küßt, der ist befähigt Erzbischof zu werden.

    Jeder der Jahrzehnte in eine großen Konzen gearbeitet hat, der kennt die Rückschlüsse von der Qualität des führenden Personals auf den großen erlauchten Vorsitzenden. Wenn oben Schrott regiert, dann sind darunter ganz sicher keine Diamanten zu finden

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  2. Nun, das Krankenhaus, dessen Chirurgen pfuschten, ist ja auch nicht Täterin in der Sache.
    Aber raus aus der Angelegenheit noch lange nicht…

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  3. Die Ausrede von Müller ist typisch für Leute, wenn sie mit dem Rücken zur Wand stehen. (Man kann solche Darstellungsversuche auch bei Kindern aber vor allem bei unreifen sowie bei charakterlosen Erwachsenen beobachten, die sich ihrer eigenen Schuld und ihrer Mißstände bewußt sind und versuchen, diese unter den Tisch zu kehren.)
    Auch hier, im Falle des Müller´schen Rechtfertigungsversuches, wird wieder einmal auf die Naivität der religiotisch geprägten Mitmenschen gesetzt und nach allen Regeln der Kunst veräppelt.
    (Uralter Pfaffentrick !)

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  4. Die Organisation Kirche bietet den Tätern letztlich die Gelegenheit zum Mißbrauch und läßt es zu, dass die Kinderficker die ihnen gebotenen Möglichkeiten folglich auch nutzen. Wissentliche Unterlassung ist aber auch eine Strafttat, weil sie dem Verbrechen Vorschub leistet und es mit faulen Ausreden zu beschönigen versucht.

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  5. Natürlich ist die Kirche nicht beim Missbrauch Täterin. Aber bei der anschliessenden Vertuschung der Fälle.

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