Pakistan: 14-jährige auf Schulweg niedergeschossen

Malala Yousufzai (Bild: freethinker.co.uk)

Schock für Pakistans liberale Bürgerbewegung: Unbekannte haben die junge Menschenrechtlerin Malala Yousufzai im Nordwesten des Landes auf offener Straße angeschossen und dabei schwer verletzt. Die 14-Jährige gilt als Gegnerin der Taliban – und stand bereits seit Jahren auf einer Todesliste der Fundamentalisten.

Sueddeutsche.de

Die 14 Jahre alte Malala Yousafzai, deren Einsatz für Bildung in Pakistan international gelobt wird, ist im Swat-Tal im Nordwesten des Landes auf dem Heimweg von der Schule angegriffen und schwer verletzt worden. Sie habe eine Schusswunde am Kopf und sei bewusstlos, sagte der Chef des behandelnden Krankenhauses. Ein weiteres Mädchen wurde nach Behördenangaben verletzt, als der Kleinbus mit Yousafzai attackiert wurde.

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Veronica Ferres: Ich habe Gott gespürt

Veronica Ferres verkörpert in der ZDF-Krimiserie „Lena Fauch“ eine Pastorin und Polizeiseelsorgerin. Bild: rtv

In der ZDF-Krimiserie „Lena Fauch“ verkörpert sie eine Pastorin und Polizeiseelsorgerin. Jetzt hat die Schauspielerin Veronica Ferres (Foto) sich in einem Interview zum christlichen Glauben bekannt.

idea.de

Die Schauspielerin Veronica Ferres bekennt sich zum christlichen Glauben. Seit sie vor 13 Jahren wegen eines Tropenvirus im Koma gelegen und Nahtod-Erfahrungen gehabt habe, sei sie sich sicher, dass es Gott gebe. „Ich war irgendwo zwischen dem Hier und dem Jenseits. Da habe ich Gott gespürt“, berichtete die 47-Jährige jetzt in einem Interview mit der Bild-Zeitung. Zum Tod ihrer Mutter, die vor zwölf Jahren als 66-Jährige an einem Schlaganfall gestorben war, sagte sie: „Ohne Gott hätte ich den Verlust meiner Mutter nicht verarbeiten können.“

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Beseelte Tiere?

Kürzlich wurde von Biologen, wie sie in PloS One berichten, eine noch unbekannte Affenart im Regenwald Ostkongos entdeckt. Cercopithecus lomamiensis hat ein ganz erstaunlich ausdrucksstarkes Gesicht, das irgendwie weise und melancholisch in die Welt blickt. Foto: Maurice Emetshu/Creative Commons Attribution License (CCAL)

Die Geschichte der philosophischen Thesen über Tiere ist eine Geschichte des Geistes, des Geistes der Tiere, die entweder begeistern oder auf den Geist gehen – und dementsprechend sprechen die Philosophen den Tieren entweder einen Geist zu oder ab.

Von Stefanie VoigtTELEPOLIS

Allein der Mensch hat eine unsterbliche vernunftbegabte Seele, meint zum Beispiel Augustinus; das sehe man schon daran, dass immer nur Menschen Tiere dressierten und niemals umgekehrt – was natürlich als Einschätzung weit entfernt ist von der heutigen Epoche, in der mehr die Hunde ihre Herrchen durch die Gegend zerren als umgekehrt. Wer da wen zieht und wer da wen erzogen hat, ist fraglich.

Augustinus zufolge ist jene Seele, die dem Menschen eignet, immateriell, und das ist auch gut so: Als Kenner der Beziehungen zu Frauen und zu Gott ist Augustinus erleichtert darüber, dass zumindest bei letzterem Größe keine Rolle spielt, da sonst Elefanten gegenüber dem Menschen gewisse Vorteile in der Größe ihrer Seele hätten. Die nachfolgende Diskussion bis Thomas von Aquin kommt zu dem Ergebnis, dass Tiere zwar auch eine Seele haben, das aber ist eine sterbliche Seele, da Tiere sich nicht mit ewig-unsterblichen geistigen Wahrheiten befassen. Als beseeltes Lebewesen steht der Mensch demnach noch auf demselben Boden wie die Tiere, ragt aber das kleine entscheidende Stück weit daraus hervor.

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B16: „Homosexuelle sind keine voll entwickelten Menschen“

Papst Benedikt XVI. hat mit einer Äußerung über Homosexuelle einmal mehr deutlich gemacht, was die katholische Kirche über deren Lebenswandel denkt.

Das Oberhaupt der Katholischen Kirche sagte, dass Homosexuelle keine voll entwickelten Menschen seien.

Des Weiteren müssen die Familien geschützt werden und eine homosexuelle Partnerschaft sei keinesfalls akzeptabel, so der Papst.

Von Joe MorganGAYSTARNEWS

Pope Benedict XVI has said gay people are not fully developed humans as they do not obey Catholic law.

The head of the Catholic Church made these claims while speaking to bishops about the French President Francois Hollande’s plans to legalize marriage equality.

During his speech at Castel Gandolfo, he reportedly said: ‘The family is threatened in many places by a defection of human nature.’

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Die Rechristinianiserung des Peer Steinbrück – Igitt!

Bild: warping.org

Der nominierte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück (Foto) hat in der ARD-Sendung „Günther Jauch“ seinen Wiedereintritt in die evangelische Kirche mit ihrer stabilisierenden Funktion in der Gesellschaft begründet.

idea.de

Der nominierte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat seinen Wiedereintritt in die evangelische Kirche mit ihrer stabilisierenden Funktion in der Gesellschaft begründet. Der 65-Jährige war mit 18 Jahren ausgetreten, weil er der Ansicht war, dass die Kirchen zu oft auf der Seite der Mächtigen gestanden hätten und außerdem die Aufklärung behinderten. Etwa 40 Jahre später revidierte er seinen Schritt nach Gesprächen mit einem führenden Kirchenvertreter, wie er am 7. Oktober in der ARD-Sendung „Günther Jauch“ berichtete. Steinbrück: „Ich habe festgestellt, dass die Kirche über die Glaubensstiftung hinaus eine enorm wichtige, nicht nur karitative, sondern auch stabilisierende Funktion in dieser Gesellschaft ausübt, und ich würde gerne eine solche Institution stützen wollen.“

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Eine Ananas namens Mohammed

Die Ananas (Ananas comosus respektive Ananas sativus) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Bromeliengewächse (Bromeliaceae).
(Bild: colourbox / Text: Wikipedia)

Wenn eine Ananas «Mohammed» genannt wird, ist Ungemach programmiert. So geschehen an der englischen Elite-Uni Reading, als eine Studentengruppe die Grenzen der Meinungsfreiheit ausloten wollte.

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«Beleidigt zu sein bedarf es wenig», könnte man in Abwandlung des bekannten Kinderliedes sagen. Eine simple Ananas zusammen mit einem Namensschild reicht bereits, um den gewünschten Reflex auszulösen. Dies hat unlängst «The Reading University Atheist, Humanist and Secularist Society» (RAHS) erfahren: Die atheistische Studentengruppe versah eine Ananas mit dem Etikett «Mohammed», um die Diskussion über die Frage «Sollten wir Religion respektieren?» zu beleben.

Die Aktion, die während einer Einführungsveranstaltung der Studentenfachschaft (RUSU) an der englischen Elite-Uni Reading stattfand, provozierte nachhaltiger, als es sich die religionskritischen Studenten wohl erhofft hatten. Ein RUSU-Vorstandsmitglied erschien am Stand der Atheisten und teilte ihnen mit, die Ananas des Anstosses sei zu entfernen, da mehrere Beschwerden gegen dieses Objekt eingegangen seien.

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Zum Thema «Blasphemie»: Steinigungsszene aus dem Film «Das Leben des Brian» (1979)