Der Diener Gottes, ein Leiharbeiter


Liebe deinen Nächsten wie dich selbst – bei der Caritas liegt die Betonung auf „selbst“ Corbis

Billig, willig und leicht loszuwerden: Was früher Sklaven waren, sind heute Zeitarbeiter. Sogar kirchliche Organisationen schmeißen feste Mitarbeiter raus, um sie danach günstig zu leihen. Die Zeitarbeit ist zu einem juristischen Schlupfloch verkommen.

Von Martin Wehrle SpON

Wo soll die Nächstenliebe wohnen, wenn nicht in der Caritas, dem Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche? Wer, wenn nicht ein kirchlicher Arbeitgeber, könnte der profitgierigen Wirtschaft, die nur den Namen des schnellen Gewinns heiligt, als moralisches Vorbild dienen? In der Tat beherzigt die Caritas das Gebot „Liebe deinen nächsten wie dich selbst“ – mit Betonung auf „selbst“. Mit der Raffinesse eines Schmugglers ging der kirchliche Arbeitgeber beim Anheuern zum Beispiel im niedersächsischen Altenoythe vor.

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1 Comment

  1. Christliche Wohlfahrtsverbände sind die Feigenblätter der scheinheiligen Religioten. Wenn’s ums Geld geht, lassen sie die Feigenblätter auch mal fallen und man erkennt dann deren wahres Gesicht ! Wohltätigkeit eine reine PR-Masche !

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