Kreationismus: Die mentale Retardierung von „Wort und Wissen“


«In der Evolutionsforschung zeichnet sich ein Wandel ab», sagt Reinhard Junker. Er ist Mitautor eines alternativen Lehrbuchs. Die Studiengemeinschaft «Wort und Wissen» tagte vergangene Woche in Beatenberg und vermittelte Wissenswertes über Schöpfung und Bibel. Gemäss Reinhard Junker wächst die Kritik an der klassischen Evolutionstheorie.

jesus.ch

«Wie intelligent ist die Natur?» – «Was sage ich meinen Kindern über Dinosaurier?» – «Warum Charles Darwin trotz Theologiestudium nicht mehr glauben konnte». Das waren einige der Themen im Rahmen der «Wort und Wissen»-Tagung, an der rund 130 Erwachsene und Kinder teilnahmen.

Altes Testament und archäologische Zeugen

Richard Wiskin präsentierte archäologische Funde aus dem Alltagsleben zur Zeit Jesu. Auch der Archäologe Peter van der Veen führte in seinen Beiträgen zurück in die Vergangenheit, zu den Anfängen des Volkes Israels und zu archäologischen Zeugen, die mit dem alttestamentlichen Text übereinstimmen. Seine Spurensuche umfasste die Zeit von Abraham bis Mose.

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3 Comments

  1. Nun ja, alles was Kreationisten können ist, Wortblasen von sich zu geben, die nach dem platzen derb stinken…

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  2. Nachtrag
    Es gibt insgesamt nur 10 Texteile in Althebräisch, kein einziger enthält hat einen religiösen Inhalt. Alle Vorläufer von Bibeltexten sind in Mittelhebräisch mit einem anderen Alphabet geschrieben, dies wird erst nach dem Untergang des Perserreichs und der griechischen Eroberung um 250 v.C. eingeführt. Dagegen sind die Inhalte des Tanach als AT-Vorläufer mitsamt den Göttern auf sumerische Mythen aus Mesopotamien zurückzuführen – nur ist ketzt alles bis Tausendfach grösser

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  3. Wie immer bei den Religioten, große Worte aber keinerlei Substanz, es gibt keine neuen Funde oder bisher unbekannte alte Texte

    Etwa 1719-1692 v.C. erobern die Hyksos (Heka Chasut=Führer der Fremdländer) unter König Timaus das untere Nildelta. Der Sallier Papyrus nennt „Asia“ als Herkunft, die Hyksos sind die Aamu=Asier und damit keine biblischen Hebräer. Die hat es zu der Zeit nie gegeben

    Im Jahr 1532 v.C. besiegt Pharao Ahmose I (1550-1525 v.C.) die Hyksos. Flavius Josephus erwähnt dazu Manethos (305-282 v.C.) Aegyptiaca und berichtet wie Ahmose I die Stadt Auaris mit 180.000 Mann belagert und den Abzug von 240.000 Hyksos mitsamt Hausstand erzwingt, was nach Größe der Ausgrabung von Auaris wie üblich um den Faktor 1000 übertrieben ist.

    Um 1400 v.C. sind Ägypten, Mitanni, Babylon, Assyrien und die Hethiter die Großmächte, die sich sogar die Beute teilen wie König Tusratta (EA17-24) aus Mitanni und Pharao Amenophis III bzw. dessen Nachfolger Amenophis IV (EA29-35). Judäa und Samaria waren nie vereint sondern als Vasallenorte nur die Beute mächtiger Nachbarn.

    Hapiru ist keine Ethnie, es bedeutet „Räuberhaufen“ welcher nach 1000 v.C. die Schrift, Sprache und auch die Götzen der Phönizier kopiert und eine erste Identität schafft. Die Neigung der Hapiru (Hebräer) als Räuber hat sich über Jahrtausende erhalten. Die Existenz vieler Vasallen-Könige in den Orten Palästinas als Teil Ägyptens widerlegt ein hebräisches Reich als Phantasie. Große Reiche hinterlassen in den Texten ihrer Nachbarn Spuren wie auf 100.000 Tontafeln zu finden. In keinem der Texte und Schrifttafeln der Nachbarstaaten gibt es eine Erwähnung eines hebräischen Reiches aus Jerusalem. Israeliten=Hapiru bedeutet die biblischen Patriarchen sind Machtphantasien jüdischer Religiotie durchaus vergleichbar mit heutigen Supermann-Heften.

    Die Hapiru (Apiru) werden bis 1200 v.C. in über 100 Texten aus Sumer, Ägyptern, Akkadien, Hattusa, Mitanni und Ugarit erwähnt. Das Akkadische Wort Habattu für Hapiru bedeutet „Straßenräuber“ oder „Wegelagerer“. Die Räuber haben nichts geschrieben, ihre Raubzüge in Phönizien (Fenkeu) mit Sumur, Batrun, Byblos sowie Upe/Damascus und bis nach Jerusalem werden beklagt und durch die etwa 100 Hilfsgesuche an den Pharao eindeutig belegt. Für ein reales Volk der Hebräer erwähnt auf der Merentaph-Stele 1208 v.C. das nicht mit den Hapiru identisch ist, gibt es in historischen Texten keinen Platz. Die Hapiru oder Hebräer sind als Hyksos Nachfolger ein barbarischer Räuberhaufen unter den vielen Stämmen Palästinas als Teil von Ägypten.

    Jerusalem ist um 1000 v.C. von etwa 250 Akkadisch sprechenden Menschen bewohnt, wird von den Hapiru und den Schasu mehrfach geplündert. Die Räuberbanden leben nicht dort, haben dort keine Könige, Paläste oder gar einen Jahwe-Tempel wie im AT der Bibel.

    Althebräisch und Phönizisch gelten nach letzter Forschung als identisch, der älteste Text ist der Gezer-Kalender um 925 v.C. als Tontafel ausgestellt in Istanbul oder die 2008 n.C. gefundene Tonscherbe als Schreibübung mit 5 Zeilen sozialer Gesetze. Eine Kultur der Hapiru (Hebräer) als kanaanitische Räuberbanden vor 1000 v.C. ist unbekannt, als Analphabeten haben sie nichts geschrieben, andere haben sich in über 100 Texten über ihre Verbrechen beklagt.

    Das Reich Davids um 1000 v.C. ist eine Erfindung von König Ahab, Althebräisch existiert noch nicht, die Götter und Personennamen der Bibel sind von nördlichen Nachbarn kopiert, die Hebräer (Hapiru) siedeln weder in Jerusalem noch herrschen sie über Judäa. Das Reich Salomons (967–928 v.C.) laut Bibel 1.200 km vom Euphrat bis zum Nil hat nie existiert.

    König Nebukadnezar II (605–562 v.C.) als Sohn von Nabopolassar besiegt 605 v.C. Pharao Necho II in der Schlacht von Karkemis am Euphrat. König Jojakim von Judäa wird Babylon tributpflichtig anstelle Ägypten. Nach der Weigerung Tribute zu zahlen wird er durch Zedekia (597–587 v.C.) als letzten Vasall von Judäa (2. Könige 24:11) ersetzt, die Perser erobern Palästina. Die arbeitsfähigen Hebräer werden verteilt über 300 Jahre als Arbeitsklaven nach Ninveh oder Babylon verschleppt, Frauen, Kinder und Alte als nutzlos vor Ort massakriert. Althebräisch geht als Sprache unter, es wird nach 600 v.C. nichts mehr geschrieben.

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