Saudi-Arabien: UNO soll Meinungsfreiheit im Internet einschränken


Hinrichtung in Saudi-Arabien durch Köpfen, Bild: oocities.org

Saudi Arabien hält eine stärkere internationale Kooperation für „zwingend erforderlich“, um das Problem der Meinungsfreiheit im Internet anzugehen.

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Dabei müsse es vor allem um Fälle gehen, die „klar die öffentliche Ordnung missachten“, schreibt das Königreich in einem Kommentar zu einem Entwurf für ein Grundlagenpapier des Generalsekretariats der Internationalen Fernmeldeunion ITU für eine netzpolitische Konferenz im kommenden Jahr.

Als Beispiel führt der Kommentar die Verbreitung des Trailer für den anti-islamischen Film „Innocence of Muslims“ auf YouTube an. Dieses Mohammed-Video sei mit der klaren Absicht erstellt worden, Hass zu produzieren. Jeder vernünftige Mensch hätte gewusst, dass der Streifen Gewalt erzeugen würde. In der Tat seien viele unschuldige Menschen deswegen getötet oder verletzt worden. Weder die Autoren des Clips noch die Inhalteanbieter seien dafür zur Verantwortung gezogen worden.

Die Eingabe Saudi Arabiens, über die mehrere britische und US-amerikanische Medien Ende der Woche berichteten, stammt bereits vom 1. August und ist an das Vorbereitungsteam des fünften World Telecommunication/Information and Communication Technology Policy Forum (WTPF) der ITU gerichtet. Das Treffen der Uno-Institution soll Mitte Mai 2013 in Genf stattfinden. Der saudi-arabische Beitrag erfuhr längere Zeit kaum Beachtung.

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4 Comments

  1. Der Link zum Clip in meiner ersten Mail funktioniert o0ffensichtlich nicht.
    **http://www.youtube.com/watch?v=RnLTHHpKl60**. Bitte die Linkdaten dieser Zeile in den Browser kopieren. Das Video funktioniert bei mir. Titel ist „Hello Saudi Arabia“. Sorry für die Umstände.

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  2. Zum Thema „Evangelisation: Missionieren bis der Arzt kommt – gansheitlich“ stimme ich mit Argus7 voll überein. Wie kann man eine solch inhumane Religion, die im Wesentlichen aus Saudi Arabien gesteuert wird, respektieren und tolerieren? Diese Verbrecher verdienen keine Toleranz.

    Ich toleriere eine alte Frau, die in ihre Kirche rennt, auch Gläubige aller Konfessionen, die als Kinder durch die verbrecherische Indoktrinationskultur welche in allen Religionen gepflegt wird, komplett versaut wurden. Und wenn sich diese Opfer dagegen sträuben ihren Glauben zu diskutieren, dann kann ich das auch noch respektieren, aber ich erwarte, dass ich dazu meine Meinung uneingeschränkt äußern kann.

    Wozu dieses leichtfertige Toleranzgeschwafel führt, sieht man an der leidigen Beschneidungsdebatte, bei der jetzt das Recht auf körperliche Unversehrtheit der Kinder umgeschrieben und auch noch parlamentarisch festgeschrieben wird. Welch ein Trauerspiel.

    Alles aus Toleranz und Respekt für ein paar Irre, die es nicht schafften aus ihrem Schläfenlappendilemma zu entkommen. Am allerschlimmsten aber sind die sog. theologischen Akademiker, die auf Grund ihrer Pseudoausbildung glauben, besonderes Gewicht in die Waagschale der Pseudowahrheit legen zu müssen, indem sie ein Mitspracherecht besonderer Art einfordern.

    Wenn ich Mist sehe, rieche oder höre, dann nenne ich es Mist und behandle es wie Mist. Wenn dies wie hier im Falle von Argus7 nicht mehr möglich ist, verabschiede auch ich mich. 👿

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  3. Zu meiner Zeit in Saudi Arabien war das terrestrische Fernsehen von der Religionspolizeit kontrolliert. 1/3 der Zeit war Koranlesung, 1/3 der Zeit Huldigung des gütigen Königs und seiner wunderbaren Abzockersippe und 1/3 Zeit ausgewählte und manipulierte Nachricht aus dem Ausland, die Saudi Arabien als vorbildlichsten Staat der Welt bestätigen. Im Vergleich dazu war die Waschmittelwerbung im Deutschen Fernsehen unwahrscheinlich aufregend

    Heute hat selbst der hohe Prozentsatz der Analphabeten die unkotrollierbare Möglichkeit sich über Satelliten-Fernsehen und Internet über die Realität der Welt zu informieren, das intellektuelle Elend des Islams zu erkennen und die krasse Ausbeutung durch die königliche Religions-Diktatur zu erahnen.

    Der Ausbeuterklicke entgleitet langsam die Kontrolle über ihre betenden Religioten, einen Ausweg aus dem Dilemma gibt es nicht. Die islamischen Diktaturen platzen wie die Luftballons, auch wenn die protestierenden Massen nicht wissen was Demokratie ist und wie sie funktioniert.

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  4. Diese vorsintflutlichen Kameltreiber glauben wohl die ganze Welt tyrannisieren zu können. Eine Religion die im Namen eines nicht existierenen Phantoms genannt Allah, Frauen unterdrückt, Schwule aufhängt und unschuldige Menschen tötet, gehört bekämpft und unschädlich gemacht. Ich unterstütze jede Form der Forschung, die uns unabhängiger macht vom Öl um diese Wilden in ihr Mittelalter zurück zu werfen. Ich empfehle hierzu auch den Clip von Pat Condell.

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