Ingo Rust(SPD): Besondere Rechte der Kirchen nicht als Privilegien bezeichnen


Ingo Rust (SPD), Bild: diesseits.de

Ingo Rust, Landtagsmitglied in Baden-Württemberg und Staatssekretär im Finanzministerium des Bundeslandes, hat sich dagegen ausgesprochen, Sonderrechte der Kirchen Privilegien zu nennen.

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„Leistungen oder Sonderbehandlungen für die Kirchen haben ihre gesetzlichen oder vertraglichen Grundlagen, die ihren Sinn und Zweck für die Gesellschaft im Ganzen haben“, zitierte der epd am Sonntag den 34-jährigen Staatssekretär, der seit dem vergangenen Jahr auch das Gebetsfrühstück von Stuttgarter Landtagsmitgliedern leitet. Laut Rust sei es daher falsch, wenn die besonderen Rechte der Kirchen in Deutschland als Privilegien bezeichnet werden.

Hintergrund von Rusts Forderung ist die laufende Debatte um die zahlreichen Sonderrechte und Ansprüche, die den Kirchen in der Vergangenheit eingeräumt wurden. Dazu gehört unter anderem die Aufhebung von Grundrechten der Angestellten von Einrichtungen in Trägerschaft von Diakonie und Caritas, die staatliche Besoldung von Bischöfen und Kardinälen oder die Möglichkeit, Religionsunterricht ab der ersten Klasse auch in staatlichen Schulen durchzuführen.

6 Comments

  1. @CnndrBrbr

    Schon möglich, das es da an der Basis noch welche gibt. Wer jedoch höher aufsteigen will, muss anscheinend Mitglied im ZK der SED – uups – Zentralkomitee der Katholischen Kirche sein.

    Ein Schelm, wer Arges dabei denkt…

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  2. Danke, können wir den also auch abhaken.
    Gibt es überhaupt noch aufrechte Politiker, die sich gegen die Kirchen stellen?

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  3. Das ist gut. Einfach die Wahrheit leugnen, dann ist sie auch nicht da. Dass Privilegien in diesem Gottesstaat teilweise gesetzlich verankert sind, bedeutet noch lange nicht, dass sie keine wären.

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