B16 über die »abstrakte Vernunft« des Menschenrechtsgerichtshofes in Straßburg


Im Vatikan ist ein bislang unveröffentlichtes Fernsehinterview mit Papst Benedikt XVI. vorgeführt worden. Die Teilnehmer der gegenwärtig tagenden Bischofssynode sahen am Montagabend den Film „Bells of Europe – Campane d`Europe“, wie der Vatikan am Dienstag mitteilte. In der Produktion des vatikanischen Fernsehens CTV antwortet der Papst auf zwei Fragen zum Thema Christentum und Europa.

kipa/apic

Benedikt XVI. kritisiert in dem Interview unter anderem das erste Kruzifix-Urteil des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofes in Strassburg aus dem Jahr 2009. Dieses sei Ausdruck einer „abstrakten Vernunft“, die sich von allen Traditionen und sogar der Geschichte selbst emanzipieren wolle, so der Papst. Mit einer solchen Auffassung könne man jedoch nicht leben. Die „abstrakte Vernunft“ müsse vielmehr stets die historische Situation berücksichtigen.

weiterlesen

2 Gedanken zu “B16 über die »abstrakte Vernunft« des Menschenrechtsgerichtshofes in Straßburg

  1. Ratzfatz sagt all-wissend „Die abstrakte Vernunft müsse vielmehr stets die historische Situation berücksichtigen.“ Nur was ist die historische Situation ?

    Jerusalem als Ort besteht zur Zeitenwende aus der ummauerten Altstadt, die Mauer umschließt 6 Hektar oder 60.000 m². Die Mauer stammt etwa aus dem Jahr 45 n.C. von Agrippa II gebaut. Abzüglich der Wege und Plätze bleibt da kaum Platz für 1.000 Einwohner in drangvoller Enge. Eine Volkszählung für Jerusalem um 1500 n.C. ergibt eine Einwohnerzahl von etwa 4.500, was für damalige Zeit groß ist. Rom hat zu der Zeit als größte bekannte Stadt etwa 55.000 Einwohner, Cöln 15.000 und Soest 12.000.

    Historische Angaben liegen meist total daneben oder sind dank der Unfähigkeit Mittelhebräische Zahlen richtig zu lesen um den Faktor 1000 übertrieben. Luther konnte das nicht und hat in seiner Bibel mehrfach den Fehler gemacht. Aus 50 Opfern der Gotteslade wurden bei ihm 50.000 usw. Flavius Jospehus berichtet von einer Panik in Jerusalem, bei der laut Übersetzer 20.000 Menschen zu Tode getrampelt werden. Soviel gehen da nicht einmal in 3 Schichten übereinander rein.

    Der Historiker Manetho (305-282 v.C.) berichtet laut Übersetzer die 240.000 Hyksos hätten 180.000 ägyptische Soldaten aus Auaris vertrieben. Nur zeigt die Ausgrabung die riesige Stadt Auaris doppelt so groß wie Göttingen war ein winziges Dorf mit bis zu 2 Dutzend Lehmhütten. Biblische Niederlagen wie die der Assyrer mit 185.000 Toten durch die Pest bei der Belagerung Jerusalems mit etwa 250 Einwohnern um 700 v.C. sind kranke Phantasien der Religiotie. Eine römische Größenbeschreibung von Jerusalem auf Basis der Torabstände in der Altstadtmauer kommt auf ein Fläche von 48 km², wiederum um den Faktor 1000 übertrieben.

    Keines der Bibelmärchen nennt die Einwohnerzahl einer Stadt sondern spricht gelegentlich von “großer Menge”. Dafür gibt es Städte mit Tempeln und Handlungen, die wie Nazareth zu der Zeit laut historischer Aufzählung der Orte in römisch Judäa nicht einmal existieren. Der Jahwe Tempel in Jerusalem, den Herodes gebaut haben soll, ist laut Münzenfund im Fundament nach 17 n.C. angefangen worden. Da war Herodes schon 21 Jahre tot, der christliche Märchenprinz kann dort unmöglich agiert haben, der Tempel war noch im Rohbau.

    Gefällt mir

  2. Die historische Sitution hat er dabei vollkommen aus dem Auge verloren

    Sein allerliebster Lattenjupp hat nie existiert, den haben die frommen Spinner einst vom 1800 Jahre älteren Mithraskult kopiert, weil die Gläubigen es so gewohnt waren. Das affengeile Kostüm des Pontifex Maximus hat er vom Baal-Priester aus Babylon übernommen, nachdem der römische Kaiser Flavius Gratianus (367-383 n.C.) die Kostümierung nicht mehr haben wollte. Die allmächtigen Reiche des Christentums unter Moses, David und Salomon sind Hirngespinnte machtgeiler Priester, die auch einmal ganz oben sein wollten, anstelle immer nur Prügel von fremden Königen und Pharonen zu beziehen bzw. denen jährliche Tribute leisten zu müssen

    Außer frommen Laber-Laber-Laber von vorgestern hat der Katholizismus nichts zu bieten, was einer modernen Gesellschaft irgendwie helfen könnte. Das Geschwurbel von Friede-Freude-Eierkuchen widerlegt die RKK ständig mit ihren 12.000 Kinderfickern weltweit und der Ausbeutung der Menschen als billigste Arbeitssklaven in Caritas und anderen Scheinfirmen. Da zählen Nächstenliebe und gute Taten nichts mehr, arbeite oder stirb ist die christliche Devise

    Gefällt mir

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.