Mit der Bergpredigt kann man keine Politik machen


Luftaufnahme des Stiftes Heiligenkreuz , Bild: wikipedia/©www.stift-heiligenkreuz.at

Koptischer Bischof Damian und Prof. Obiora Ike begeistern bei Heiligenkreuzer Tagung über Christenverfolgung die Teilnehmer und erinnern an das schwere Schicksal der Christen in Ägypten und Nigeria

kath.net

„Verfolgte und Verfolger – Gewalt und Gottesbilder“. So lautete das Thema einer Tagung über Christenverfolgung im Stift Heiligenkreuz. Veranstalter waren das Institut für Ethik und Sozialwissenschaften der Hochschule Benedikt XVI., die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste und die CSI Österreich. Zur Einführung erinnerte Pater Karl Wallner daran, dass es heute weltweit viele Menschen gibt, die wegen ihres religiösen Bekenntnis verfolgt oder diskriminiert werden und dass bei den verfolgten Gruppen bis zu 70 Prozent Christen seien. Am Donnerstag, den ersten Tag der Tagung, referierte Prof. Michael Ernst über das Thema „Nützt es dir, Gott, dass Du Gewalt verübst?“ Ernst thematisierte in seinem Referat das Thema „Gewalt in der Bibel“ und erinnerte daran, dass am Beginn der Menschheitsgeschichte eine Gewalttat stand, als Kain den Abel erschlug. Das Volk Gottes war immer wieder von Gewalt begleitet und hatte auch Gewalt verübt. So erschlug Mose einen Ägypter, Kriege und Gewalt begleiteten die Landnahmen.

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