Dodo Thierse: Beleidigung religiöser Gefühle wie rassistische Äußerungen behandeln


Dodo-Preisträger und Vizepräsident des deutschen Bundestages Wolfgang Thierse(SPD) hat sich dafür ausgesprochen, dass die Beleidigung religiöser Gefühle ebenso zu behandeln sei, wie rassistische Äußerungen.

Im ZDF-Interview äußert Thierse, bei ca. 1:40 Minuten:

Wolfgang Thierse:

Wir müssen noch mal in dieser Gesellschaft darüber nachdenken, was alles zulässig sein soll. Wir haben Strafbestimmungen gegen die Verletzung persönlicher Ehre; ausländerfeindliche, rassistische Äußerungen stehen unter Strafe, aber die Verletzung von religiösen Gefühlen von Menschen, die doch auch das ganz ernst meinen, die nehmen wir hin und verlangen von ihnen dass sie das alles hinnehmen. Also ich bin sehr dafür, dass wir generell gleich behandeln alle Formen von Ehrverletzung, von Herabwürdigung, von Beleidigung sollten ungefähr gleich behandeln. Das gilt für rassistische Äußerungen und das gilt auch für Beleidigungen religiöser Gefühle.“

Da bleibt nur noch Karlheinz Deschner zu zitieren: „Je größer der Dachschaden, um so schöner der Aufblick zum Himmel.“

6 Comments

  1. @Rolo
    Du stellst an das Denkvermögen eines Parlamentariers einen Anspruch, der nach den Äusserungen von Thierse schlichtweg nicht vorhanden ist. Ich sehe solche Typen als eine Art Till Eulenspiegel, die auf alles und jedes einen flotten Spruch ablassen, aber in der Sache nicht mehr zustande bringen als „Laber-Laber-Laber“

    Die Besoldung dieser Leute ist wahrhaftig ein öffentliches Ärgerniss, je dümmer umso teurer

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  2. Herr Thierse sollte wissen, dass man religiöse Gefühle nicht ernst nehmen kann. Schon weil es in dieser Welt viel zu viele religiotische Ansichten gibt und jeder Verein von denen, den absoluten Wahrheitsanspruch für sich angemeldet hat. Er sollte sein Denkvermögen (sofern vorhanden) auf die irdischen Realitäten konzentrieren. Und ihm sollte langsam klar werden, dass dazu Minimalanforderungen an den menschlichen Intellekt gefordert sind. Hat er zwar nicht, wird als Politiker aber dafür bezahlt. (Leider! Und schlimm genug das sowas möglich ist.) Der Politclown lebt zwar ziemlich gut von unseren Steuergeldern. Das hintert ihn jedoch nicht daran, sich auch noch für die allergrößten Schmarotzer im Bereich „Religiöse-Verarschung, dicke zu machen. (Manchmal hat man das Gefühl, der steht zusätzlich beim Klerus auf der Gehaltsliste.)

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