China verbietet Profitmacherei im Namen der Religion


Bild: brightsblog

Die Staatliche Verwaltung von Religiösen Angelegenheiten (SARA) rief am Montag die lokalen Behörden auf, alle Arten von Profitmacherei im Namen religiöser Aktivitäten „streng zu unterbinden“. Die Verwaltung untersagte auch allen Regierungsstellen, mit Individuen oder Firmen Verträge über den Bodenkauf oder über gemeinsame Investitionen in religiösen Stätten abzuschließen.

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Die SARA schrieb in einer Mitteilung, die sie am Montag gemeinsam mit neun anderen Behörden veröffentlichte, dass einige Lokalregierungen, Firmen oder Privatpersonen die Religion in ein gewinnträchtiges Instrument verwandelt hätten, indem sie neue religiöse Stätten zum Ziele der Gewinnmaximierung bauten. Diese hätten falsche Mönche und Geistliche eingestellt, illegale religiöse Aktivitäten durchgeführt und Spenden gesammelt. Bisweilen haben sie die Besucher überlistet oder gar gewaltsam gezwungen, Geld zu überweisen. Darüber hinaus haben einige Firmen in beliebte religiöse Stätten investiert und diese als Aktivposten in der Buchführung gelistet.

Derartige Praktiken haben die Ordnung bei den religiösen Aktivitäten gestört, das Bild des religiösen Zirkels beschädigt, die Gefühle der Gläubigen verletzt und die Rechte der anderen Besucher verletzt, hieß es in der Mitteilung weiter. Die Behörden versprachen, alle Regierungsbeamte streng zu bestrafen, die mit solchen Praktiken zu tun haben.

Die Behörden wollen nun die registrierten religiösen Stätten im ganzen Land genau untersuchen, um weiteren Gesetzesverletzungen vorzubeugen. Nur die legal registrierten Organisationen und Stätten dürfen religiöse Aktivitäten durchführen und Spenden annehmen, betonte die Mitteilung.

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  1. Geld, Politik und Religion

    Das Geld ist die grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung in einer arbeitsteiligen Zivilisation, und der Geldkreislauf der Volkswirtschaft ist so lebenswichtig wie der Blutkreislauf des Menschen. Der Zusammenbruch des Geldkreislaufs (Liquiditätsfalle) bedeutet das Ende der Zivilisation.

    Damit das „Geld, wie es (noch) ist“ (Zinsgeld) in Bewegung (im Umlauf) bleibt, werden heute zwei Mechanismen eingesetzt, die aber beide in ihrer Wirkung destruktiv sind und jede Volkswirtschaft mit mathematischer Präzision zerstören: das „Zuckerbrot“ der Liquiditätsverzichtsprämie (Urzins) und die „Peitsche“ der schleichenden Inflation.

    Für den Zinsgeldverleih muss der Urzins bezahlt werden, was zur systemischen Ungerechtigkeit der Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz (Privatkapitalismus) führt; und die schleichende Inflation ist erforderlich, um die als „Frieden“ bezeichnete Zeitspanne von einem Krieg bis zum nächsten zu verlängern.

    Wer „Spitzenpolitiker“ in einer Zinsgeld-Ökonomie (zivilisatorisches Mittelalter) spielen will, darf diese Zusammenhänge auf gar keinen Fall wissen; und wer ein von der „hohen Politik“ anerkannter „Wirtschaftsexperte“ sein will, darf auf gar keinen Fall wissen, was Geld ist: Geld, Geldmengen und Geldillusionen

    Damit die Marktwirtschaft für das arbeitende Volk unverständlich und auf jeden Fall kapitalistisch bleibt, sodass „Spitzenpolitiker“, „Wirtschaftsexperten“ und andere sinnfreie Existenzen weiterhin gut beschäftigt sind, gibt es noch heute die Religion (selektive geistige Blindheit gegenüber makroökonomischen Konstruktionsfehlern).

    Wer sich nicht einbildet, er wüsste schon was, kann hier weiterlesen: Geld

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