Humanismus und Rechtskultur


Bild: diesseits.de

Es gibt keinen Humanismus ohne Humanität, ohne Barmherzigkeit. Der Begriff „Menschenwürde“ wurde in der Antike entdeckt, in der Renaissance wieder angeeignet, Ende des 18. Jahrhunderts erstmals in individuelle „Menschenrechte“ gegossen. Hier setzte dann das Streben nach Humanisierung des Rechts ein. Eine Konferenz geht dem nach.

Dr. Horst Groschoppdiesseits.de

Goethe berichtet um 1820 in den Wanderjahren vom Streben nach „menschlicher Behandlung der Gefangenen“, dem Streben, „gegen Schuldige gelind, gegen Verbrecher schonend, gegen Unmenschliche menschlich zu sein“. Das klingt wie in aktuellen Debatten, was den Umgang mit Gefangenen überall auf der Welt und auch hierzulande betrifft, denken wir nur an das Thema „Sicherungsverwahrung“.

Woran misst sich hier das Menschliche? Was sind die Kriterien? Welche Rechtsfelder wären zu bearbeiten, wenn es um humane Lösungen gesellschaftlicher Widersprüche geht – über das Problem des Umgangs mit Verurteilten hinaus? Wie steht es heute um die Menschenwürde in unserer Rechtskultur? Wie sind Grenzfälle zu bewerten im Streit der Ethiken? Ist das Ziel gar ein humanistisches Recht? Letzteres ist sicher strittig und dürfte nicht verwechselt werden mit „humanem“ Recht.

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1 Comment

  1. Menschenrechte mit Menschenwürde und religiöse Moral passen zusammen wie Feuer und Wasser. Das Eine bedingt zwangsläufig die Ausrottung des Anderen.

    Demokratie auf Basis von Wissen, Toleranz, Respekt und freiem Willen ist keine 200 Jahre alt. In der Religiotie ist Demokratie unmöglich, die Clangesellschaft mit Despotismus, Nepotismus, Göttern und Dämonen sowie Betrügern und geistig Irren als Führer ist seit Jahrtausenden die Norm. Etwa 25% der Menschen akzeptieren die selbst ernannten Oberhirten, die pseudo-demokratisch ihre Unfähigkeit durch all-wissend, all-fähig und dem paranoiden Auserwählt-Syndrom belegen.

    Despotismus verhindert freies Denken und Handeln, eine Mischung diverser Kulturen in friedlicher Co-operation ist unmöglich. Soziopathische Perversion, Gewalt, Mord, heilige Kriege, Ausbeutung und Diskriminierung Andersdenkender ist eine „gute Tat“ von jedem der Götter gewollt. Im Zirkelschluss sind nur streng Gläubige fähig Gottes Willen zu erkennen.

    Durch Drohung mit Dämonen, Verdammnis und ewiger Höllenpein sichert sich der religiöse Humbug seine zahlenden Idioten und belegt so Zweifel am Glauben „Wer nicht die unfehlbaren Inhalte des christlichen Glaubens ohne Zweifel, ohne Kritik und Vorbehalte annimmt, der – Drohung, Drohung“.
    Die Oberhirten verstoßen gegen die gepredigte Moral und Ethik, sie morden, rauben, fälschen, missbrauchen, huren, zocken und Drohen ihrer Elite um sie durch Angst zu disziplinieren.

    Religionen und Diktaturen als paranoide Zwangssysteme überleben nur, wenn sie Kritik und abweichendes Handeln brutal unterdrücken oder per Genozid ausrotten wie die argentinische Diktatur des General Videla, welcher die RKK unter Nuntius Pio Laghi und Kardinal Raúl Primatesta beim Verschwinden von 9.000 Menschen assistiert oder die RKK in Spanien, die 30.000 Neugeborene den Müttern stehlen, indem sie Totgeburten vortäuschen.

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