Scharia-kontrollierte-Zonen: Kein Alkohol, keine Zigaretten, keine Musik?

Die deutschen und auch die europäischen Medien berichten häufig von den Wahhabiten, einer fundamentalistischen Glaubensrichtung des Islams. In Deutschland wird in diesem Zusammenhang besonders über Pierre Vogel/Abu Hamza berichtet, einen Anhänger des Wahhabismus. Er ist allerdings einer der Wenigen in Deutschland, die den Islam fundamentalistisch auslegen wollen und hat wenig Einfluss unter den Muslimen. In London dagegen scheint der Wahhabismus auf dem Vormarsch zu sein!

Freiheit und Frieden

Viertel in denen Alkohol, Musik, Zigaretten und freizügig gekleidete Frauen verboten sind, kannten wir höchstens aus Afghanistan oder Saudi-Arabien, nun sollen solche Viertel auch in London entstehen. Als liberaler Blogger, der die Rechte der Religionsfreiheit verteidigt wenn es nur geht, die Meinungsfreiheit als eines der höchsten Güter unserer Gesellschaft ansieht und Toleranz zu den Grundwerten einer gesunden Demokratie zählt, packt mich das blanke Entsetzen, wenn ich über solche Versuche  lesen muss!

Scharia in London?

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US-Wahlen: Stimmen mehr als eine Million Wähler für Jesus?

Mehr als eine Million US-Amerikaner wollen bei der Präsidentschaftswahl offenbar für Jesus Christus stimmen. Auf der Webseite «votingforjesus.com» hätten sich bereits 1,4 Millionen Menschen zur Stimme für Jesus verpflichtet.

jesus.ch

Das teilte der evangelikale Prediger Bill Keller mit. In den USA können Wähler auch für einen nicht auf dem Stimmzettel aufgeführten Kandidaten stimmen («write in»). Warum aber ein dritter Kandidat?

Der Demokrat Barack Obama sei wegen seiner Haltung zur Abtreibung nicht wählbar, heisst es in dem Aufruf. Christen dürften aber auch nicht für Mitt Romney stimmen, so Keller. Der Republikaner sei Mitglied der Mormonen. Dies sei ein «satanischer Kult».

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Religionskritik kann verletzten – Religion auch

Sieht Neue Atheistische Bewegungen kritisch aber gelassen: Reinhard Hempelmann
Foto: Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungfragen

Ohne Gott kein Atheismus

Atheistische Bewegungen sind sichtbarer denn je – weil auch die Religion mehr und mehr Menschen fasziniert. Das hat der Theologe und Experte für den Neuen Atheismus, Reinhard Hempelmann, am Donnerstag in Berlin erklärt. Zugleich warnte er vor aufgeregten Reaktionen Gläubiger auf die provozierende Sprache mancher Anti-Religiösen.

pro Medienmagazin

Die „Rückkehr der Religionen“ habe dazu beigetragen, dass auch der Atheismus sichtbarer geworden sei, sagte der Referent der „Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen“, Reinhard Hempelmann, bei einem Vortrag der „Evangelischen Akademie zu Berlin“. Er verwies auf Aktionen wie die Buskampagne 2009, bei der Atheisten mit einem Fahrzeug mit der Aufschrift „Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott“ durch die Republik fuhren. Auch im Rahmen der jetzigen Beschneidungsdebatte hätten Atheisten ihrer Forderung nach einem Verbot der religiösen Praxis lautstark und öffentlichkeitswirksam Ausdruck verliehen.

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Anthropologin: Apple erfüllt die Definition einer Religion

Anthropologin Kirsten Bell von der University of British Columbia hat in einem Bericht festgehalten, dass Apple ihrer Meinung nach alle Definitionspunkte für einen Kult oder eine Religion erfüllt.

Von Florian KalendaZDNet

Als Material nutzte sie Videos von Produktvorstellungen und wohnte der Vorstellung des iPad Mini diese Woche im Auftrag von TechNewsDaily bei. Zuvor hatte die Wissenschaftlerin vor Ort über religiöse Bewegungen in Korea geforscht.

Bell arbeitet dabei drei Hauptpunkte ab. Erstens: Ein charismatischer Anführer wird nach und nach zum Gott erhoben. Zweitens: Die Anhänger durchlaufen einen Formungsprozess, während dem Überzeugungen erzwungen und Gehirnwäsche vorgenommen werden kann. Drittens: Anführer oder Herrscher nutzen die Gläubigen etwa ökonomisch oder sexuell aus. (Die meisten Religionswissenschaftler würden allerdings eine solche Definition höchstens auf Sekten anwenden.)

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Pro NRW mit Islam-Karikaturen: 1.000 Polizisten im Einsatz

Gewalt in Solingen: Bei der Pro-NRW-Demo in Wuppertals Nachbarschaft gab es im Mai dieses Jahres nach dem Zeigen von Islam-Karikaturen Angriffe auf Polizeibeamte, Bild. Uli Preuss

Durch Auflagen wollte die Polizei der Anti-Moschee-Demo von Pro NRW am Samstag die Schärfe nehmen. Jetzt steht der Elberfelder City ein Großeinsatz bevor.

Von Andreas SpiegelhauerWZ newsline

Die freiheitlich-demokratische Grundordnung Deutschlands ist ein hohes und teures Gut. Das hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf am Mittwoch einmal mehr deutlich gemacht: Wie berichtet, kassierte das Gericht mit Blick auf das Grundrecht der Versammlungsfreiheit (Artikel 8 des Grundgesetzes) eine Auflage, die die Wuppertaler Polizei der rechtspopulistischen Partei Pro NRW für die Demonstration am Samstag gemacht hatte.

Laut richterlichem Beschluss dürfen die Demonstranten ab 12 Uhr auf ihrem Zug über die Uellendahler Straße Mohammed-Karikaturen zeigen. Das provoziere Gewalt hatte die Polizei ihr Zeigeverbot begründet und unter anderem auf die Ausschreitungen im benachbarten Solingen verwiesen. Dort hatten Salafisten Polizisten angegriffen. 90 Ermittlungsverfahren sind mittlerweile anhängig.

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