Religionskritik kann verletzten – Religion auch


Sieht Neue Atheistische Bewegungen kritisch aber gelassen: Reinhard Hempelmann
Foto: Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungfragen

Ohne Gott kein Atheismus

Atheistische Bewegungen sind sichtbarer denn je – weil auch die Religion mehr und mehr Menschen fasziniert. Das hat der Theologe und Experte für den Neuen Atheismus, Reinhard Hempelmann, am Donnerstag in Berlin erklärt. Zugleich warnte er vor aufgeregten Reaktionen Gläubiger auf die provozierende Sprache mancher Anti-Religiösen.

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Die „Rückkehr der Religionen“ habe dazu beigetragen, dass auch der Atheismus sichtbarer geworden sei, sagte der Referent der „Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen“, Reinhard Hempelmann, bei einem Vortrag der „Evangelischen Akademie zu Berlin“. Er verwies auf Aktionen wie die Buskampagne 2009, bei der Atheisten mit einem Fahrzeug mit der Aufschrift „Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott“ durch die Republik fuhren. Auch im Rahmen der jetzigen Beschneidungsdebatte hätten Atheisten ihrer Forderung nach einem Verbot der religiösen Praxis lautstark und öffentlichkeitswirksam Ausdruck verliehen.

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3 Comments

  1. „Religionskritik kann verletzen“, Skalpelle auch. Atheisten nutzen Skalpelle für „verletzende“, aber lebensrettende OPs (wie Religionskritik also), Theisten um Säüglinge zu verstümmeln (wie religiösen Wahn allgemein).

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  2. Ein weiterer Zombiloge erklärt die Welt. Die Religioten dürfen und können nichts fundiertes sagen, sie blamieren sich nur fatal.

    Gläubige zweifeln an wissenschaftlichen Methoden sofern man sie begreift, danach an den Beweisen, zuletzt am Moraldiktat, niemals aber am religiösen Wahn im Kopf, der bereits in der Kindheit als „Brainwash“ dort fest verankert wurde. Fakten und historisches Wissen sind bedeutungslos, Details nicht relevant. Logisches Denken hat unter dominanter religiöser Prägung das niedrigste Niveau. Ein Disput mit Gläubigen ähnelt dem mit Alzheimer Patienten, bei denen Teile des Gehirns nur noch bedingt funktionieren. Bekommen die ihren Willen nicht, werden sie aggressiv oder gar gewalttätig unter Missachtung jeglicher Moral. Die religiösen Grausamkeiten entlarven den psychopathologischen Wahn als totale Inkompetenz.

    Theologen studieren 4-8 Jahre Zombielogie unter Negierung historischer Fakten und moderner Wissenschaft. Exorzisten verjagen Dämonen, seit Jahrzehnten tote Könige regieren über nicht existente Städte und Propheten beten in nicht existenten Tempeln, nicht existente Grossreiche beherrschen die Welt, Blinde können sehen, Lahme wieder gehen, Extremitäten wachsen nach, Essen entsteht aus Nichts, Auserwählte wandeln übers Wasser, Tote werden wiedererweckt und geistern Jahrtausende umher, gläubigeKannibalen fressen als Eucharistie Untote, Wissen ist Eitelkeit, Gottes absolut perfekter Schöpfung sind die Genitalien zu verstümmeln.

    Eine Gottvorstellung als wahnhafte Psychose wandelt sich langsam zur Pseudo-Realität im Unterbewusstsein. Gläubige die mit Gott sprechen sind geistig schwer gestört, die schizophrene Psychose schmeichelt ihrer kranken Psyche. Gegen den Wahn gepaart mit Autoritätsproblemen und Narzissmus helfen nur Psychopharmaka, Neuroleptika oder gar die Gummizelle. Defizite im ventralen (orbitofrontalen) Cortex im Gehirn führen zu Risikobereitschaft, asozialem Verhalten mit Missachtung ethischer und moralischer Regeln, typisch für RKK Priester und Demente.

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