Von Pfaffen und Pillendrehern


Kirchen im Dialog mit der Pharmaindustrie – Zwischen Kuschelkurs und Konfrontation

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Wenn Kirchenvertreter und Pharma-Unternehmer miteinander sprechen, geht es manchmal hart zur Sache. Im Mittelpunkt stehen die Geschäfte in Entwicklungsländern. In manchen afrikanischen Staaten betreiben Kirchen fast die Hälfte der Kliniken.

Bei der angeblichen Malaria-Tablette war alles falsch: Herkunft, Chargennummer und Inhaltsstoffe waren frei erfunden, die Heilkraft war gleich null. Aufgespürt wurde die gefälschte Pille im August im Kongo, mangels staatlicher Kontrollen mit einem sogenannten Mini-Lab. Das Kleinlabor passt in zwei Koffer und kann knapp 60 Arzneimittel testen – und somit Patienten vor tödlichen Fehlgriffen bewahren. Das mobile Labor entstand im Rahmen eines Dialogs, den die beiden großen Kirchen in Deutschland seit 1992 mit der Pharmaindustrie führen.

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1 Comment

  1. Den Religioten mangelt am grundlegenden Verständnis

    Fiktive Götter und Dämonen machen keine heiligen Kriege, Vulkanausbrüche, Tsunamis, Erdbeben, Tornados, Pandemien, haben kein Paradies und kein ewiges Fegefeuer der Hölle. Zufriedene Menschen gehen nicht in Kirchen um sich die Genitalien zu verstümmeln, dabei die Erbsünde eucharistisch wegzubeten und belohnen die Kinderficker Sekte mit viel Geld.

    Kardinal Meisner als größte RKK Dumpfbacke schwurbelt Leid als Geschenk Gottes dient dazu den Glauben zu stärken: „Es ist etwas sehr Schönes, wenn man sieht, wie die Armen ihr Kreuz tragen. Wie die Passion Christi, ist ihr Leid ein großes Geschenk für die Welt“ Schuld durch absurde Moralvorgaben macht religiösen Humbug notwendig. Damit der letzten Einfaltspinsel überzeugt wird, braucht es Drohungen mit Not, Elend, heiligen Kriegen und Scheiterhaufen.

    Kardinal Meisners Kriegswerbung (Frankfurter Rundschau) ist katholisches Dogma (No.381), einzig der Kriegsdienst, Fasten, Almosen an die heilige Kirche bescheren gläubigen Christen ewigen göttlichen Lohn: „Ein Volk könne nur beruhigt sein, wenn es wisse, dass die Waffen zur Verteidigung und Erhaltung des Friedens in Händen seien, deren Köpfe und Herzen um ihre Verantwortung vor Gott und der Welt wissen… In betenden Händen‘ sei die Waffe vor Missbrauch sicher“. Ähnlich posaunt Bischof Overbeck: „Die Anwendung von Gewalt bedürfe eines gefestigten Gewissens und eines klaren Charakters sowie Gottvertrauen.“ Die gerechten Kriege der Religionen mit Genoziden, Ethnoziden und Massakern haben zu 95% Christen mit gesegneten Waffen geführt, angestachelt von ihren Kirchenschranzen.

    Die „Genfer Deklaration des Weltärztebundes“ besagt ohne einen Hinweis auf Rechte wie Freiheit, Meinungsäußerung und Unversehrtheit der Person ähnlich nationalen Gesetzen: „Ich werde mich in meinen ärztlichen Pflichten meinem Patienten gegenüber nicht beeinflussen lassen durch Alter, Krankheit oder Behinderung, Konfession, ethnische Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politische Zugehörigkeit, Rasse, sexuelle Orientierung oder soziale Stellung“. Sobald man diese von der RKK strikt abgelehnten Inhalte ändert, wird aus den Menschenrechten ein paranoider Wahn der Religiotie.

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