Kirchenaustritt: Katholische Bischöfe pöbeln?


Nicht pastoral, sondern juridisch“: Pfarrer Jürgen Rentrop. Foto: rm-

Wer aus der katholischen Kirche austritt, bekommt jetzt ein geharnischtes Schreiben, das ihn auf die Rechtsfolgen seines Schrittes hinweist. Viele Pfarrer distanzieren sich von dem Musterbrief. Auch Dechant Jürgen Rentrop missfällt der Tonfall.

RP ONLINE

Der Kirchenaustritt „ist eine schwere Verfehlung gegenüber der kirchlichen Gemeinschaft „. So belehrt ein „Pastorales Schreiben“ der katholischen Kirche Gemeindemitglieder, die ihren Kirchenaustritt beim Amtsgericht erklärt haben. Der Brief – Folge eines Dekrets der Deutschen Bischofskonferenz – schlägt in vielen Gemeinden hohe Wellen. Manche Pfarrer wollen den Musterbrief nicht unterschreiben. So weit will Dr. Jürgen Rentrop, Pfarrer der Gemeinde St. Josef und Martin und Dechant für Langenfeld/Monheim, nicht gehen, aber auch er kritisiert: „Der Tonfall ist nicht pastoral, sondern juridisch. Wir werden deshalb ein eigenes Begleitschrieben formulieren.“

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3 Comments

  1. Dabei hat ein Krischenausritt doch gar keine Rechtsfolgen. Krischenrecht als “richtiges” Recht anzusehen ist, als ob man einen Furz aus meinem Arsch für ein Volksbegehren hält.

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  2. Es ist eindeutig, die Oberhirten sind allerbeste Religioten

    Religiotie (religiöse Idiotie) als Resultat intensiver Indoktrination im frühesten Kindesalter ist reine Gehirnwäsche. Gläubige erleiden geringe kognitive Leistung und Realitätsverweigerung als Folge. Im Unterschied zur Intelligenzminderung durch pathologische Gehirnschäden wie Alzheimer bedingt die Religiotie nicht zwangsläufig einen reduzierten Intelligenzquotienten. Ähnlich dem autistischen Syndrom einer „Inselbegabung“ gibt es auch eine „Inselverarmung“ durch pathologische Gehirnschäden wie beispielsweise bei dementen Alten. Religiotie ist ein „partieller Schaden oder eine Störung“ des Gehirns, ein Begriff des Psychologen Franz Buggle.

    In der Religiotie ist Demokratie unmöglich, die Clangesellschaft mit Despotismus, Nepotismus, Göttern und Dämonen sowie Betrügern und geistig Irren als Führer ist seit Jahrtausenden die Norm. Etwa 25% der Menschen akzeptieren die selbst ernannten Oberhirten, die pseudo-demokratisch ihre Unfähigkeit durch all-wissend, all-fähig und dem paranoiden Auserwählt-Syndrom belegen. Despotismus verhindert freies Denken und Handeln, eine Mischung diverser Kulturen in friedlicher Co-operation ist unmöglich. Soziopathische Perversion, Gewalt, Mord, heilige Kriege, Ausbeutung und Diskriminierung Andersdenkender ist eine „gute Tat“ von jedem der Götter gewollt. Im Zirkelschluss sind nur streng Gläubige fähig Gottes Willen zu erkennen.

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