Frankfurter Flughafen: Riesiger Bedarf an Seelsorge


Die evangelische Pfarrerin und Seelsorgerin Ulrike Johanns im Frankfurter Flughafen Bild. DPA

Geschäftiges Treiben, ein Hauch von ferner Welt – das ist der Frankfurter Flughafen. Der Bedarf an persönlicher Betreuung ist riesig, denn Schicksalsschläge erlebt hier täglich irgendjemand. Seelsorger übernehmen an diesem weltlichen Ort die Kirchen.

DIE WELT

Rund 150.000 Menschen kommen an einem durchschnittlichen Tag in den Frankfurter Flughafen, 75 000 Beschäftigte arbeiten dort. Zum Alltag an diesem besonderen Ort gehören auch kleine und große Katastrophen.

Als evangelische Pfarrerin steht Ulrike Johanns seit 15 Jahren Mitarbeitern und Reisenden zur Seite. Für die seelische Betreuung von Angehörigen bei Todesfällen ist sie ebenso zuständig wie für gestrandete Passagiere. Zu tun hat sie überall: Im Cockpit, beim Bodendienst im Lager oder in den Abflughallen spricht sie mit Menschen. „In einer Welt wie dem Flughafen geht es der Kirche auch darum, das Treiben zu unterbrechen, damit die Menschen ihre Gefühle und Hoffnungen äußern können“, sagt Johanns.

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1 Comment

  1. Also, 1 Pfarrer je 100.000 Leute ist aber schon nicht so’n riesiger Bedarf… Ich wohne in ’ner 2-Millionen Stadt, wär‘ schön, wenn wir nur 20 Pfarrerlöhne zahlen müssten…

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