Gynäkologe forderte Legalisierung der Mädchenbeschneidung


Mohamed Kandeel: Gynäkologe und Befürworter der Mädchenbeschneidung Bild: humanist news

Der ägyptische Gynäkologe Mohamed Kandeel fordert nach der Legalisierung der Knabenbeschneidung (in Deutschland) nun auch die weltweite Legalisierung der Mädchenbeschneidung, “wenn es die Eltern so wollen”, sagt Kandeel, würde nichts dagegen sprechen. In einem jüngst erschienenen Aufsatz behauptet er, die Mädchenbeschneidung hätte keinerlei nachweislicher Nachteile für die Betroffenen.

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Er stellt auch einen klaren Zusammenhang zur Knabenbeschneidung dar und kritisiert einen Sexismus, der zwar die Beschneidung der Mädchen kriminalisiere, gleichzeitig aber bei Knaben den Eingriff aus religiösen Gründen erlaube. So schlussfolgert er, müsse auch jegliches Verbot bei Mädchenbeschneidung aufgegeben werden. Zumindest was die “sanfte” Formen der Beschneidung anginge. Diese sind in manchen islamischen Strömungen durchaus erlaubt und somit auch religiös begründbar. Seine Argumente ähneln stark jenen der Befürworter der Knabenbeschneidung.

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9 thoughts on “Gynäkologe forderte Legalisierung der Mädchenbeschneidung”

  1. Na bitte, das kam früher als erwartet. Wenn das der Politik jetzt nicht die Augen öffnet, daß eben
    männliche und weibliche Beschneidung *nicht* völlig verschiedene Dinge sind und die ultra-orthodoxen
    Religiösen immer mehr Rechte zur Menschenrechtsverletzung einfordern werden, dann muss man
    den Bücklingen in Berlin ernsthaft jeden Realitätsbezug absprechen.

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  2. Ja Torsten, Du hast Recht. Genau wie emporda auch. Sollen sie sich doch verstümmeln. Vielleicht hört der Spuk dann irgendwann einmal von alleine auf. Das Thema Beschneidung wird mir langsam zuwider. Besser gesagt, die Leute die das praktizieren, kotzen mich an.

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