EKD Schneider: „Staat und Religion nicht trennen!“


Präses Nikolaus Schneider, Bild: wikipedia/public domain

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) wehrt sich gegen eine strikte Trennung von Staat und Religion in Deutschland. „Wir wissen es zu schätzen, in einem demokratischen und religiös neutralen Staat zu leben, der aber bewusst kein laizistischer Staat ist“, sagte der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider am Sonntag auf der Synodentagung im Ostseebad Timmendorfer Strand.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die an diesem Montag auf der Synode als Gastrednerin erwartet wird, bejahte die „positive Neutralität“ des Staates gegenüber den Kirchen. „Das heißt, wir fördern religiöses Leben, wir freuen uns, wenn Kirchen Verantwortung übernehmen“, sagt die CDU-Vorsitzende.

Schneider versicherte in seinem Bericht an die Synode, dass die Christen zusammen mit den jüdischen und muslimischen Mitbürgern „für das Recht auf positive, sichtbare Religionsausübung in der Gesellschaft“ eintreten wollen. Schneider beklagte in diesem Zusammenhang eine „aggressiv religionskritische Haltung“, die sich in den vergangenen Monaten in der Debatte um die rituelle Beschneidung von Jungen gezeigt habe.

4 Comments

  1. Bei einer derart gemästeten Dumpfbacke bleibt nur aus der Kirche austreten. Zwar wird er Dank der vielen Religioten im staatlichen System seine Pension nicht sofort los, aber langsam wird auch dem treuesten Vollidioten klar, welche religiösen Schmarotzer und Abzocker von sich selbst ernannt sein fiktives Seelenheil verwalten.

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  2. Dieser Oberpfaffe ist nicht nur artbedingt machtgeil und unverschämt, sondern auch noch frech wie Oskar dazu. Behauptet einfach, Deutschland sei ein -demokratisch, religiös neutraler Staat, der aber bewußt nicht laizistisch sei-. Was muß man sich von so einem Seelengauckler denn noch alles anhören ? Der soll sich um seine Schafe kümmern und die Politik aus dem Spiel lassen !
    Das diese Sorte Menschen natürlich Staat und Religion nicht trennen wollen ist klar, aber das sie mit einer solchen Überheblichkeit und Impertinenz dem gesamten Volk entgegentreten, kränkt mich als Atheisten und erklärtem Religionsgegner schon aus dem Grunde ganz besonders, weil ich dieses politisch sanktionierte Schmarotzertum ungewollt , über das staatliche Steuersäckel, auch noch mitfinanzieren darf. Es ist wirklich zum in die Luft gehen. Die theologisch-infizierten Politreligioten stecken die Köpfe, wie eh und je zusammen. Vom Bundespräsidenten über die Kanzlerin, vom Bundestagspräsidenten über div.Länderchefs, bis hin zu den Trittbrettfahrern in den letzen Winkeln der verschiedensten Parteien, jetzt auch noch die Theologin und Pfarrersfrau Karin Göring-Dingsbums von den Grünen. Toll ! Man kann wählen wen man will, man unterstützt am Ende immer wieder die gleichen Pfaffen-Zuträger. So lange dies so ist, solange wird es auch immer wieder „Nikolaus Schneider“s jeglicher Gattung geben, die in ihrer -Selbstlosigkeit- ( 😉 ) denken: „Mit diesen bescheuerten Lämmlein kann man das ja ohne weiteres machen.“

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