Grüßaugust trifft Spukgestalt


Montage: brightsblog

Wie wir den Medien entnehmen konnten plant der Grüßaugust der Deutschen einen Besuch bei der römischen Spukgestalt, in der Zeit vom 05. bis 06. Dezember 2012. Immerhin ein Staatsbesuch. Der Präsident der Bundesrepublik Deutschland fährt zum Befehlsempfang zum letzten absolutistisch regierenden Monarchen Europas.

Nichts ist dem Heiligen Stuhl ferner als Demokratie, Mitsprache seiner Untertanen, Menschenrechte, Meinungsfreiheit. Permanent verstösst der Kirchenfürst gegen eben jene Rechte, die ein wesentliches Ergebnis der Aufklärung sind. Frauen sind die Einfallspforte des Teufels, mit der billigen Ausrede, Jesu Jünger waren keine Frauen, also könnten diese auch nicht in der Nachfolge der Apostel stehen, redet man sich raus. Homosexualität, gleichgeschlechtliche Ehen und Partnerschaften sind den Autoerotikern des rudimentären Imperium Romanum ein Greuel. Die, die sich offiziell jedweder Beziehung zum anderen Geschlecht entsagen, sehen sich kompetent in Fragen Partnerschaft, Sexualität, Kinder. Letztere liegen ihnen besonders am Herzen, klein und handlich sind sie hervorragend unter der Soutane zu verstecken und erfahren dort oftmals das wahre Christentum. Knirschend beugt man sich dem öffentlichen Druck, pädophile Priester weltlicher Gerichtsbarkeit übergeben zu müssen. Überzeugt ist das katholische Regime in Rom nicht, ist deren Königreich doch nicht von dieser Welt.

Als moralisches Korrektiv hat die katholische Kirche versagt. Mit Kindesmissbrauch, Korruption, Geldwäsche, mafiöse Verbindungen und Strukturen stellt sich der Haushalt des Vizegottes auf Erden sehr weltlich dar. Willkommen in der Wirklichkeit, was nicht heisst, diese auch anzuerkennen.

Der Bundespräsident, ein evangelischer Pfarrer, wird die Hoffnung bei Herrn Lammert stärken, die Einheit des Christentums noch zu Lebzeiten auf dem Weg gebracht zu haben. Es steht nicht zu befürchten das Gauck Menschen-und Freiheitsrechte anmahnt, wie er es in China oder Nordkorea tun würde, es steht nicht zu befürchten, dass er eine Lanze bricht für die Frauen, die sich im kirchlichen Ehrenamt, in der Gemeinde einbringen, es bleibt dabei, women are the niggers of the catholic church.  Benebelt vom Weihrauch des Vatikans wird Gauck später von höchster spiritueller Kraft sprechen, die im Staatsbesuch gesteckt hat. Wie einen alten ausgelutschen Bubble Gum wird er den Freiheitsbegriff durch die Zähne quetschen, der alte tattrige Vizegott wird ihn nicht verstehen wollen. Grüße von der Pastorentochter werden übermittelt werden. Deutschland im christlichen Würgegriff.

Katrin Göring-Eckardt, die „Bibeltrulla“ der Grünen ist nur ein weiterer Mosaikstein zum christlichen Gottesstaat. Die Bundestagsvize-Präsidentin, Präses der Evangelischen Kirche in Deutschland bringt die Grünen näher an die Christsozialen und Unioner. Mit dem Versprechen die Diskriminierungen und Ungerechtigkeiten gegen Homosexuelle in der Kirche beseitigen zu wollen, stopft sie Volker Beck den Knebel ins Maul, beim gemeinsamen, ökumenischen Gottesdienst in der Kapelle des Bundestages ist alles wieder gut.

Katrin Göring-Eckardt

„Der Rückbezug auf die Bibel öffnet ganz neue Wege in die Zukunft. Die Worte, die im Buch der Bibel überliefert sind, können uns gelassen, frei und erfinderisch machen inmitten einer sich rapide verändernden Welt.“Faszination Bibel 2010

Angesichts solcher Worte steht zu befürchten das evangelikale, fundamentalistische Bezüge stärker als bisher in die Politik einziehen werden. Bei soviel Idiotie, gnade uns allen Gott. 🙂

4 Comments

  1. Der Spukgestalt in dem Affenkostüm des obersten Baalpriesters „Pontifex Maximus“ aus dem historischen Babylon um 550 v.C. muss man neben Zehntausenden Kinderfickern und anderen Verbrechen jetzt auch die Anstiftung zum Mord vorwerfen.

    Im streng katholischen Irland ist eine 31 Jahre alte Frau gestorben, nachdem sich die Ärzte nach einer Schwangerschaftskomplikation gegen eine Abtreibung entschieden hatten. Der Fall führte zu einem Aufschrei vor allem in der politischen Linken in Irland.

    Warum man solche Trauergestalten überhaupt grüßen sollte, das geht mir nicht ein. Seine verblendete Gemeinde himmelt ihn an und bezahlt den traurigen Spuk mit über 100 Milliarden im Jahr. Auch damit gibt es keinen Respekt zu kaufen

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  2. @Manfred Kiesl
    Damit stellt sich die Frage:
    muss man jeden Kaspar, Abzocker, Schaumschläger oder Demenzkranken, der im politischen Geschacher der Parteien in höchste Amt gespült wird, muss man solch einer Type Respekt zollen.

    Ich meine nein. Sonst sind wir wieder beim altertümlichen Begriff des Herrschers angelangt, bei dem Mörder, Totschläger oder debile Iditoten als „geliebter Führer“ oder „großer König“ verehrt werden mußten. Wer es nicht machte, verschwand heimlich in einem finsteren Loch

    Respekt kann man sich weder bei ALDI aus dem Regal holen noch durch großes Geschwurbel vor der Herde der Denkunfähigen herbei quatschen, Respekt muss man sich durch Taten und Leistungen erwerben. Daran mangelt es dem Bundesbegrüßungsonkel

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  3. Gerne lese ich Ihre Artikel hier auf Brights und ich teile Ihre religonskritische Meinung. Ich bin voll bei Ihnen, wenn sie die Ansichten vom Papst und der Grünen Göring-Eckard für falsch halten.
    Aber mir gefällt nicht, dass Sie unseren Bundespräsidenten „Grußaugust“ nennen.
    Solche Beleidungen sind keine Argumente und fallen auf den zurück, der sie gebraucht. Unf mutig ist es schon gar nicht sondern schlechter Stil. Sie möchten auch nicht beleidigt werden oder? Also, volle Kritik, das ist ok, aber Kindereien bitte!

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  4. Pack verschlägt sich, Pack verträgt sich. Je nachdem wie man es gerade für den eigenen Zweck benötigt. Was unverändert die Zeiten übersteht ist das Pack. -Das Lumpenpack-.
    Was mich im Text zum Schmunzeln brachte war das niedliche Pseudonym „Bibeltrulla“ für die grüne, politreligiotische Katrin Göring-Dingsbums. 🙂

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