Barack Obamas Verhältnis zum Judentum


Der israelische Ministerpräsident hatte im US-Wahlkampf versucht, das Weiße Haus unter Druck zu setzen, indem er um die Unterstützung der Republikanischen Partei warb. (Bild: picture alliance / dpa / Amos Ben Gershom)

Zu Barack Obama hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kein gutes Verhältnis. Er sah sich jedoch gezwungen, dem US-Präsidenten für seinen Einsatz um einen Waffenstillstand zwischen Israel und Palästina zu danken. Typisch für das amerikanisch-israelische Verhältnis, meint der Historiker Klaus Hödl.

Deutschlandradio Kultur

Eine Analyse des Wahlverhaltens der amerikanischen JüdInnen bei der letzten Präsidentschaftswahl macht deutlich, dass beinahe 70 Prozent ihre Stimme Barack Obama gegeben haben. Obwohl er im Vergleich zur Wahl vor vier Jahren knapp zehn Prozent an jüdischen WählerInnen verloren hat, konnte er sich immer noch auf die überwiegende Mehrheit von ihnen verlassen.

Dies verwundert nicht wirklich, denn seit Franklin Roosevelts Präsidentschaft (1933-1945) wählt der überwiegende Teil der amerikanischen JüdInnen demokratisch. Dieses Wahlverhalten kontrastiert jedoch mit der unverhohlenen Sympathie der sogenannten Israellobby für die republikanische Partei, auch mit der hergebrachten Vorstellung, diese Organisationen würden die amerikanische Politik nachhaltig bestimmen. Darf man daraus schließen, dass sie gar nicht so mächtig sind, wie allgemein angenommen wird?

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3 Comments

  1. Solche Sendungen sind nur deshalb für die Hörer einigermassen interessant, weil hier gleich mehrfach Judentum mit Israel verwechselt wird. Zwar hat er interressante Informationen, aber diesen „Obamas Verhältnis zu den Juden“ Aufhänger hätt’s besser nicht gegeben; beschreibt er doch genau das Gegenteil von dem, worum es in dem Artikel eigentlich geht.

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