Merkel beklagt Antisemitismus


Graumann überreicht Merkel einen Chanukka-Leuchter.(Foto: dapd

In Zeiten einer hitzig geführten Beschneidungsdebatte und eines zunehmenden Antisemitismus besucht erstmals ein Kanzler die Ratsversammlung des Zentralrats der Juden in Deutschland. Merkel beklagt die Intoleranz gegenüber Religionen und fordert mehr Toleranz.

n-tv

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat „ein großes Maß an Antisemitismus“ in Deutschland beklagt. Als Beispiele führte Merkel Angriffe auf Rabbiner, aber auch Meinungsäußerungen in der Debatte über Beschneidungen an. Das müsse alle dazu bringen, darüber nachzudenken, was Toleranz gegenüber Religionen bedeute, sagte Merkel am Rande der jährlichen Ratsversammlung des Zentralrats der Juden in Deutschland in Frankfurt am Main.

„Der Respekt für die Lebbarkeit religiöser Rituale ist ein hohes Gut“, sagte die Kanzlerin weiter. Religionsfreiheit drücke sich auch darin aus, dass Religion ausgeübt werden könne, betonte Merkel. Sie freue sich, dass es ein „lebendiges jüdisches Leben“ in Deutschland gebe. Zuvor hatte noch nie ein Kanzler dieses wichtigste Gremium der jüdischen Gemeinden besucht.

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6 Comments

  1. @Rolo
    Als evangelische Pastorentoren-Tochter kann Merkel unmgöglich riskieren nach der Realtität zu fragen, die könnte ihr gewaltig um die Ohren fliegen

    Ich großer geistiger Vordenker Martin Luter war der wohl größte bekennende Antisemiten und hat ihn seinen üblen Hetzschriften das NAZI-Prgoramm zur Judenvernichtung einschließlich der Rassengesetze von 1935 detailliert vorgegeben

    Der RKK Priester, Trierer Reichtagsabgeordneter und Vorsitzender der Zentrumspartei Dr.Dr. Ludwig Kaas sorgt 1933 im Reichstag für die Annahme des Ermächtigung-Gesetzes der NSDAP. Damit hat Adolf Hitler eine Blankovollmacht Gesetze zu drucken wie es gefällt. Die RKK ehrt seinen Vorkämpfer für Ermächtigungsgesetz und Reichskonkordat durch ein Grab im Petersdom. Dieser Adolf Schicklgruber als gläubiger Spross einer Familie mit schizophrener Auffälligkeit bekennt sich als Katholik:
    „Zunächst stehen heute an der Spitze Deutschlands Christen und keine internationalen Atheisten. Ich rede nicht vom Christentum, sondern ich bekenne, dass ich mich auch niemals verbinden werde mit solchen Parteien, die das Christentum zerstören wollen“.

    Antisemitismus und Judenverfolgung ist Teil des Christentums, damals wie auch heute noch. Papst Ratzfatz verdreht 2011 auf der Assisi Pilgerfahrt wie üblich Ursache und Wirkung und bezeugt damit seine Lernunfähigkeit:
    „Die Abwesenheit Gottes ist die Ursache von Gewalt und Konzentrationslagern, denn die Leugnung des Göttlichen verdirbt die Menschen, lässt sie das Maß verlieren, lässt sie die Menschlichkeit verlieren. Der Gebrauch von Gewalt im Namen der Religion ist nur ein beleidigender Missbrauch des christlichen Glaubens“.

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  2. Die machtgeile Merkel spinnt, Sie geht nur auf Stimmenfang. Ich habe nichts gegen Traditionen, solange sie nicht die Rechte anderer, und in diesem Falle von Kindern, beschneiden.
    Schöne Grüße aus der Freidenker Galerie
    Rainer Ostendorf
    http://www.freidenker-galerie.de
    Bilder mit philosophischen Sprüchen

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  3. @eso-policier
    Jegliche Religiotie egal welcher coleur ist sinnfreies Geschwurbel und zeugt von Angst vor dem richtigen Leben. Soviel dazu.

    Merkel hingegen macht nur einen artigen Hofknicks. um die jüdische Gemeinde nach so viel Kritik and der Kinderverstümmelung zu beruhigen. Sie sollte sich mal die Aussagen ihres Kirchengründers Luther zu Gemüte führen. Wenn ich Graumann wäre würde ich sie rauswerfen, wenn sie sich nicht davon distanziert. Im Jahre 1543 schrieb Luther „Von den Juden und ihren Lügen“:

    „Erstlich, das man jre Synagoga oder Schule mit feur anstecke und, was nicht verbrennen will, mit erden überheufe und beschütte, das kein Mensch ein stein oder schlacke davon sehe ewiglich. Und solches sol man thun, unserm Herrn und der Christenheit zu ehren damit Gott sehe, das wir Christen seien.
    Zum anderen, das man auch jre Heuser des gleichen zerbreche und zerstöre, Denn sie treiben eben dasselbige drinnen, das sie in jren Schülen treiben. Dafur mag man sie etwa unter ein Dach oder Stall thun, wie die Zigeuner, auff das sie wissen, sie seien nicht Herren in unserem Lande…
    Zum dritten, das man jnen nehme all jre Betbüchlein und Thalmudisten, darin solche Abgötterey, lügen, fluch und lesterung geleret wird.
    Zum vierten, das man jren Rabinen bey leib und leben verbiete, hinfurt zu leren…
    Zum fünften, das man die Jüden das Geleid und Straße gantz und gar auffhebe…
    Zum sechsten, das man jnen den Wucher verbiete und neme jnen alle barschafft und kleinot an Silber und Gold, und lege es beiseit zu verwaren…
    Zum siebenden, das man den jungen, starcken Jüden und Jüdin in die Hand gebe flegel, axt, karst, spaten, rocken, spindel und lasse sie jr brot verdienen im schweis der nasen…“

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  4. Die Gottgläubigen und die Konfessionslosen sollen bekämpft werden. Es ist sinnvoll, Freireligiöse zu unterstützen. Und alle Beschneidungen müssen verboten werden. Mehr dazu auf meinem Blog.

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  5. Wenn die Kanzlerin etwas beklagt, hinterfragt sie dabei nicht „warum und weshalb“ dieses Etwas vorhanden sein könnte ? Oder geht sie zuerst einmal grundsätzlich davon aus, alle Bürger seien einfältig und dumm ? Zumindest im religiösen Bereich steht fest, dass der Ursprung und die Auswirkungen des ganzen wunschdenkenden, wahnsinnigen, religiösen Zirkus um Macht, Vorherrschaft und Reichtum, im Zusammenhang mit dem jüdisch-nomadischen Monotheismus zu finden ist. Und da wird nun einmal laut der Bibel mit allen Mitteln erobert, angeeignet, gemetzelt und betrogen. Für die Trittbrettfahrer des abrahamitischen-mosaischen Glaubens, d.h. für die christlichen und islamischen Abfallprodukte davon, gilt das natürlich auch. Kann man denn gegenüber solcher hirnloser Undinge, vor allem gegenüber ihrer jahrtausendelang anhaltenden, globalen Auswirkungen, bedingungslos tolerant sein ? Wenn man die Sache aus dieser Perspektive und mit einem bemitleidenden Lächeln betrachtet, teilweise schon. Aber das heißt noch lange nicht, dass man das Denken einzustellen hat, verehrte Frau Merkel. Das ist nämlich ein viel höheres Gut, als der, von Ihnen geforderte, devote „Respekt vor der Lebbarkeit religiöser Rituale“.

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