Darrel R. Falk: Evolution für Evangelikale


Bild: evbuho

Fachlich fundiert behandelt der Autor die naturwissenschaftlichen Aussagen zum Ursprung des Lebens auf der Erde und die Fragen und Anmerkungen aus christlicher Sicht.

Evangelische Buchhandlung Holstenstraße

Der Biologieprofessor und evangelikale Christ Darrel R. Falk liefert damit einen bemerkenswerten Diskussionsbeitrag zur immer wieder aufbrausenden Kontroverse zwischen Schöpfung und Evolution. Es gelingt ihm, sachlich und gleichzeitig unterhaltsam die Erkenntnisse der Naturwissenschaften mit vielen Beispielen aus dem alltäglichen Leben zu erklären. Dabei baut er auch immer wieder Brücken zum christlichen Glauben und den Aussagen der Bibel über den Schöpfer und seine Schöpfung, die zu einem vertieften Verständnis des Wesens und der Wege Gottes führen. Er versucht, Christen trotz verschiedener Standpunkte zusammenzubringen, anstatt Trennungen zu provozieren.

Zum Buch >>>

2 Comments

  1. Nachtrag zum Märchenbuch AT
    In den Amarna Texten beklagen ägyptische Vasallen wie König Biridija von Megiddo, Abdi Heba von Jerusalem; Tagi, Milkili, Lapahi und Addudani von Gezer die laufenden Überfälle der Hapiru und Prinz Pabi von Lachish schickt gar einen Boten. Pharao Amenophis II (1425-1397 v.C.) erwähnt beim Retjena Feldzug die Schasu-Beduinen aus Edom, das Wort meint „Plünderer“.

    Palästina besteht nur aus Stadtstaaten, die Häuser und Siedlungen haben Grundrisse typisch für Ägypten. Jerusalem ist um 1000 v.C. von etwa 250 Akkadisch sprechenden Menschen bewohnt, wird von den Hapiru und den Schasu mehrfach geplündert. Die Räuberbanden leben nicht dort, haben dort keine Könige, Paläste oder gar einen Jahwe-Tempel wie im AT der Bibel.

    Die damaligen Reiche des nahen Osten haben intensiv kommuniziert, Verträge geschlossen, miteinander gehandelt und sogar Heiraten arrangiert. Es gibt keinen einzigen Text der Hebräer (Hapiru), als nomadisierende Räuberbanden waren sie Analphabeten ohne jegliche Staatsform. Nach 1000 v.C kopieren die Hapiru das Phönizisch der nördlichen Nachbarn als Althebräisch und beginnen mit Lesen und Schreiben. Die Namen und Götter im jüdischen Tanach sind kopierte eblaitische Namen wie Yah/Yahweh, A-da-mu/Adam, h’àwa/Eva, Ab-ra-mu/Abraham, Bilhah, Ish-ma-ilu/Ismael, E-sa-um/Esau, Mika-ilu/Michael, Sa-u-lum/Saul, Da-udum/David.

    Den Exodus hat es so wenig gegeben wie andere Figuren der Hebräer wie Moses, Abraham, Isaac, Salomon, David – das tapfere Schneiderlein, Hans im Glück, den Struwelpeter und den tapferen Dornröschen Prinz usw.

    Liken

  2. Es wird nie einen Friedensschluss zwischen biblischen Glauben und wissenschaftlicher Erkenntnis über die Entwicklung der Hominiden geben. Schon gar nicht um ein Buch zu bewerben. Unabhängig vom Anspruch „der absoluten ewigen Wahrheit“ der Evangelikalen klafft die Lücke in den Geschichten der Bibel, die nur Mythen bronzezeitlicher Phantasten mit dem Wissen von Erstklässlern sind.

    Aus über 100.000 alten Textfunden zu 99 % nach 1920 ausgegraben ergibt sich ein Ablauf der Geschichte, der mit der Bibel so wenig zu tun hat wie der Schneefall mit den gekloppften Betten von Frau Holle. Kein Inhalt dieser gefundenen Texte wurde je berücksichtigt, denn die Bibel gilt den Evangelikalen als ewig wahr damals vom heiligen Geist diktiert – der sich ja nicht irren konnte

    Es hat von 1000 v.C weder die Hebräer aus dem alten Testament gegeben, noch existierte eine Althebräische Spache oder Schrift – mithin auch keinerlei Aufzeichnung von irgendwas. Das AT ist ein Plagiat Babylonisch/sumerischer Mythen 250 – 50 v.C. im neueren Mittelhebräisch entstanden. Auch das darin enthaltene Gottesbild ist nur eine vermanschte Kopie von Götzen aus der Bronzezeit in Ugarit und Eble verehrt

    Damit ist dem christlichen Glauben das vom Klerus phantasierte Fundament biblischer Propheten total entzogen, man befindet sich quasi im luftleeren Raum und kann aus dem NICHTS auch keine Brücken zu irgendwas schlagen

    Liken

Kommentare sind geschlossen.