Lëtzebuerg: Religionsgemeinschaften wollen Religionsfreiheit in die Verfassung


Generalvikar Erny Gillen (Mitte) stellte die Position der katholischen Kirche zum Verhältnis von Staat und Religionsgemeinschaften vor. Foto: Gerry Huberty
Generalvikar Erny Gillen (Mitte) stellte die Position der katholischen Kirche zum Verhältnis von Staat und Religionsgemeinschaften vor. Foto: Gerry Huberty

Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht, und doch steht davon kein Wort in der luxemburgischen Verfassung. Die konventionierten Religionsgemeinschaften im Großherzogtum möchten dies ändern. Beim Religionsunterricht an den Schulen regen sie Gleichbehandlung an.

Wort.lu

Eine Expertengruppe der Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften in Luxemburg hat ein Papier zum Verhältnis von Staat und Kirche ausgearbeitet. Es enthält mehrere Vorschläge zur gesetzlichen Verankerung der Religionen, zu staatlichen Beihilfen und zur Rolle, die der Religionsunterricht an Schulen spielen soll.

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2 Comments

  1. Die sind in Luxemburg genau so bescheuert wie in jedem anderen Land auch. Wo gibt es denn ein laizstisches Land? Vielleicht Frankreich. Schön langsam bekomme ich eine Reliophobie, oder gibt es dafür bereits einen anderen Namen?

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  2. In Luxemburg gibt es Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Versammlungsfreiheit genau wie in DE. Damit ist doch Alles abgedeckt, was Religionsfreiheit ausmacht. Warum eine Extrawurst?

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