Leesburg, Virginia: Weihnachtsmann(Skelett) gekreuzigt

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Bild: National Post

Der gekreuzigte Weihnachtsmann von Leesburg, Virginia ist der absolute Hit unter den Ungläubigen. Es scheint so, dass viele Menschen aus der Umgebung nicht durch die Darstellung beleidigt sind. Natürlich wird es immer Gläubige geben die darin den „War on Christmas“ sehen und die Beleidigung ihrer religiösen Gefühle.

Der atheistische Schöpfer, des gekreuzigten Weihnachtsmann-Skeletts meint im Gegensatz dazu, der Tod der Feiertage durch Gier und Kommerz sei die wahre Bedeutung des Festes.

Mit anderen Worten, die Skulptur ist an all jene gerichtet, die ihre Zeit lieber beim Shoppen verbringen anstatt die Zeit zu nutzen um diese mit ihren Angehörigen zu teilen.

Das Kunstwerk befindet sich nur wenige Meter von einem Kriegerdenkmal der Konföderierten entfernt und es stört niemanden. Vielleicht sind freies Denken und Atheismus gar nicht so selten. Ein erfrischender Gedanke.

National Post

Die Klimakrieger: Chronologie einer organisierten Lüge

klimawandelWie von der Industrie bezahlte PR-Manager der Welt seit Jahren einreden, die Erderwärmung finde nicht statt. Chronologie einer organisierten Lüge.

Von Anita Blasberg | Kerstin KohlenbergZEIT ONLINE

Marc Morano sät den Zweifel per Tastendruck. Er sitzt im Fond einer schwarzen Lincoln-Town-Car-Limousine und bedient seine wichtigste Waffe, den Laptop. Draußen fliegt der Herbstwald vorbei, Morano lädt eine neue Schlagzeile auf seine Website: »Die amerikanische Umweltbehörde wird beschuldigt, Menschenversuche durchzuführen«.

Der Wagen hat Morano vor einer halben Stunde vor seinem großen Haus in einem Vorort der amerikanischen Hauptstadt Washington abgeholt, jetzt gleitet er zum Fernsehstudio des Nachrichtensenders Fox News. Dort hat Marc Morano seinen nächsten Einsatz.

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Hetz-Portal kreuz.net offline

Screenshot Brightsblog
Screenshot Brightsblog

In Österreich und Deutschland wird gegen die Betreiber der Seite ermittelt – angeblich drei Österreicher beteiligt

derStandard.at

Die umstrittene Website Kreuz.net ist seit Sonntagnachmittag nicht erreichbar. Die Hintergründe waren zunächst unklar. In Österreich und Deutschland wird gegen das Portal wegen Volksverhetzung und Wiederbetätigung ermittelt. Die Erzdiözese Wien hat in einer Aussendung mit „ernsthaften dienstrechtlichen Konsequenzen“ gedroht, sollten Mitarbeiter als Autoren oder Verantwortliche an der Seite beteiligt sein.

Ermittlungen in Wien und Berlin

In Österreich wurde bereits vor mehreren Wochen bei der Staatsanwaltschaft Wien eine Anzeige gegen unbekannt erstattet. Auch in Deutschland ermittelt die Staatsanwaltschaft Berlin gegen Kreuz.net. Der Generalvikar der Erzdiözese, Nikolaus Krasa, sagte am Sonntag im ORF-Magazin „Orientierung“, dass die Kirche auch „von sich aus den Kontakt mit den staatlichen Behörden suchen“ werde, falls Beweise über möglicherweise involvierte kirchliche Mitarbeiter auftauchen sollten.

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Woelki: „Verständnis für Religion ist geschwunden“

Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Berlin (2011) Bild: wikipedia/Botulph
Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Berlin (2011) Bild: wikipedia/Botulph

Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki: «Es fehlt die Einsicht, dass Menschen aus religiösen Gründen Dinge tun, die nichtreligiöse Menschen nicht tun würden».

kath.net

Der Berliner Kardinal Rainer Maria Woelki hat mit Blick auf die Beschneidungsdebatte ein schwindendes Verständnis für religiöse Motive kritisiert. «Es fehlt die Einsicht, dass Menschen aus religiösen Gründen Dinge tun, die nichtreligiöse Menschen nicht tun würden», sagte Woelki in einem Interview der in Dortmund erscheinenden Fachzeitschrift «Amosinternational» (Heft 4). Dies gelte auch für die Lebensform als Priester und Ordensangehöriger, die Taufe kleiner Kinder sowie Speise- und Gebetsvorschriften.

Hintergrund der Debatte ist das Urteil des Landesgerichts Köln, das die Beschneidung eines Jungen als unzulässige Körperverletzung bewertet hatte. Inzwischen hat die Bundesregierung eine gesetzliche Neuregelung der Beschneidung auf den Weg gebracht.