Hetz-Portal kreuz.net offline


Screenshot Brightsblog
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In Österreich und Deutschland wird gegen die Betreiber der Seite ermittelt – angeblich drei Österreicher beteiligt

derStandard.at

Die umstrittene Website Kreuz.net ist seit Sonntagnachmittag nicht erreichbar. Die Hintergründe waren zunächst unklar. In Österreich und Deutschland wird gegen das Portal wegen Volksverhetzung und Wiederbetätigung ermittelt. Die Erzdiözese Wien hat in einer Aussendung mit „ernsthaften dienstrechtlichen Konsequenzen“ gedroht, sollten Mitarbeiter als Autoren oder Verantwortliche an der Seite beteiligt sein.

Ermittlungen in Wien und Berlin

In Österreich wurde bereits vor mehreren Wochen bei der Staatsanwaltschaft Wien eine Anzeige gegen unbekannt erstattet. Auch in Deutschland ermittelt die Staatsanwaltschaft Berlin gegen Kreuz.net. Der Generalvikar der Erzdiözese, Nikolaus Krasa, sagte am Sonntag im ORF-Magazin „Orientierung“, dass die Kirche auch „von sich aus den Kontakt mit den staatlichen Behörden suchen“ werde, falls Beweise über möglicherweise involvierte kirchliche Mitarbeiter auftauchen sollten.

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