Woelki: „Verständnis für Religion ist geschwunden“


Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Berlin (2011) Bild: wikipedia/Botulph
Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Berlin (2011) Bild: wikipedia/Botulph

Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki: «Es fehlt die Einsicht, dass Menschen aus religiösen Gründen Dinge tun, die nichtreligiöse Menschen nicht tun würden».

kath.net

Der Berliner Kardinal Rainer Maria Woelki hat mit Blick auf die Beschneidungsdebatte ein schwindendes Verständnis für religiöse Motive kritisiert. «Es fehlt die Einsicht, dass Menschen aus religiösen Gründen Dinge tun, die nichtreligiöse Menschen nicht tun würden», sagte Woelki in einem Interview der in Dortmund erscheinenden Fachzeitschrift «Amosinternational» (Heft 4). Dies gelte auch für die Lebensform als Priester und Ordensangehöriger, die Taufe kleiner Kinder sowie Speise- und Gebetsvorschriften.

Hintergrund der Debatte ist das Urteil des Landesgerichts Köln, das die Beschneidung eines Jungen als unzulässige Körperverletzung bewertet hatte. Inzwischen hat die Bundesregierung eine gesetzliche Neuregelung der Beschneidung auf den Weg gebracht.

5 Comments

  1. Seit den irrwitzigen, religiösen Kreuzzügen gegen Moslems, wie gegen Naturvölker, Andersgläubige….. wie auch andere Christen, nach Jahrhunderten von religiöser Hatz auf Ketzer, Juden, Hexen…. und bei bis heute anhaltenden Religionskriegen wundert sich ein öffentlich-rechtlicher aber steuerfinanzierter Kirchenfürst, dass den Menschen die Geduld für religiösen Unfug vergangen ist.

    Wann wird die katholische Kirche die allgemeinen Menschenrechte -auf die sich die Welt geeinigt hat- endlich zur Kenntnis nehmen, ihr Mittelalter hinter sich lassen und das 21. Jahrhundert real akzeptieren?

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  2. «Es fehlt die Einsicht, dass Menschen aus religiösen Gründen Dinge tun, die nichtreligiöse Menschen nicht tun würden»

    Die einzige Einsicht die fehlt ist „Menschenrechte mit Unversehrtheit der Person sind unantastbar“, das kann auch kein himmlisch geschwurbelter Zombie als heidnisches Plagiat ändern, zumal er seit zig Tausend Jahren noch nie etwas gesagt oder getan hat. Gäbe es diesen paranoiden Irren im Himmel wirklich, er würde sofort seine Forderungen umsetzen, um seine ewig wahre heilige Gemeinde vom Schmutz der Verweichligung zu reinigen.

    Gott (5.Moses) fordert für seine Gemeinde die Ausrottung von falschen Propheten, Mördern, Homosexuellen, Bisexuellen, Hurenkindern, Hurenböcken, Mutterfickern, Fremdhurern, Sodomisten, Schwiegertochterfickern, Zuhältern, Vergewaltigern, Männern mit gequetschten Hoden bzw nächtlichem Samenerguss, Blinden, Lahmen, vergewaltigten Frauen, Kranken mit Krätze oder Flechte, Menschen die gesäuertes Brot oder Blutwurst essen, Entführern, Feiertagsarbeitern, Gotteslästerern, Zinsnehmern (Bankiers), Geldeintreibern, Betrügern, Söhnen die die Eltern verfluchen, Kleinwüchsigen, Zauberern, Totenbeschwörern, Wahrsagern, Traumdeutern, Männern die die Blöße der Schwester sehen, Rechtsbeugern, Kirchensteuer Verweigerern. Die Mehrheit der Menschen wird ausgerottet, viel Arbeit für die Religioten.

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  3. Wie schön und überraschend: Erzbischof Woelki stimmt mir zu!

    Woelki: «Verständnis für Religion ist geschwunden»

    Wie Recht er hat, sehe ich genau so!

    Woelki: «Es fehlt die Einsicht, dass Menschen aus religiösen Gründen Dinge tun, die nichtreligiöse Menschen nicht tun würden»

    Wie Recht er hat, sehe ich genau so!

    Woelki: «Dies gelte auch für die Lebensform als Priester und Ordensangehöriger, die Taufe kleiner Kinder sowie Speise- und Gebetsvorschriften»

    Wie Recht er hat, sehe ich genau so! Er vergaß offenbar noch die Beschneidung zu erwähnen.

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