Beschneidungsdebatte: Der Gau(c)kler sieht „Vulgärrationalismus“


Bild: © 2012 AFP Bundespräsident Joachim Gauck hat antisemitische und antimuslimische Auswüchse in der öffentlichen Debatte nach dem Kölner Beschneidungsurteil kritisiert.
Bild: © 2012 AFP Bundespräsident Joachim Gauck hat antisemitische und antimuslimische Auswüchse in der öffentlichen Debatte nach dem Kölner Beschneidungsurteil kritisiert.

Bundespräsident Joachim Gauck hat antisemitische und antimuslimische Auswüchse in der öffentlichen Debatte nach dem Kölner Beschneidungsurteil kritisiert.

donaukurier.de

Bundespräsident Joachim Gauck hat antisemitische und antimuslimische Auswüchse in der öffentlichen Debatte nach dem Kölner Beschneidungsurteil kritisiert. Er wisse, „dass in den letzten Monaten wieder Sorgen und Ängste aufgekommen sind, ob denn jüdisches Leben in Deutschland noch möglich sei“, sagte Gauck laut Redetext bei der Einweihung der Neuen Synagoge in Ulm. Anlass dafür seien Angriffe auf jüdische Bürger gewesen, „aber auch die Beschneidungsdebatte, die sich an einem rechtsstaatlichen Urteil entzündete, aber sehr schnell Töne bekam, die auch mich erschreckt haben“.

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5 Comments

  1. Für alle Gau(c)kler und Gau(c)klerinen, meist in der Politik -in diesem, unserem Lande- (frei nach H.Kohl) beheimatet, wäre ein großer Sack Puderzucker als Weihnachstgeschenk sinnvoll. Der Bedarf daran ist groß und in der Anwendung einfacher, als das Erkennen von unsinnig verursachtem, kindlichem Leid; religiösem Schwachsinn; versagter Menschenwürde und letztlich auch, der Bedeutung von eigener Selbstachtung.

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  2. Gauck’s Argumentation (wie auch die Merkel’s vorher) wie auch die Servilität des Deutschen Bundestages zeigt, welcher massiven religionspolitischen Lobby unser Staat ausgesetzt ist. Der Grund: nach dem Beitritt Deutschlands zur UN Kinderrechtskonvention gestehen unsere Gesetze heute schon Kindern unveräusserliche Menschenrechte zu. Das Kölner Beschneidungsurteil entzieht das Kind der elterlichen Willkür uns so einer bronzezeitlichen barbarischen Folklore als ‚Beschneidung‘ verharmlost. Da gehen die Menschenrechte doch zu weit argumentieren alle drei morgenländische Religionenen Christen/Juden wie auch Moslems.

    Erprobte Kindesmisshandlung im Namen Gotted muss wohl doch als Kulrurgut erhalten bleiben!
    😉

    Der grosse mittelalterliche Philosoph, Arzt und Rabbi Moses Maimonides (hatte schon bei Wikipedia dargelegt 😉 ), die Begründung für die Beschneidung von Säuglingen sei eine Erzieherische, um die Selbstbefriedigung von Buben zu erschweren und später den Trieb der Männer zu kontrollieren!

    Dies dürfen deutsche Bundestagsabgeordneten aber nicht erfahren, weswegen man die weltweit tätige jüdische Organisation ‚Juden gegen die Beschneidung‘ nicht zur Anhörung in den Bundestag eingeladen hat, der bei der Anhörung nur so mit ‚Experten für Mindsmisshandlung‘ wimmelte.

    Es ist in der öffentlichen Diskussion auch einfacher, Menschen die für die strikte Einhaltung der Menschenrechte schon bei Kindern eintreten, amtlich zu AntiSemiten bzw. Vulgärrationalisten zu stempeln.

    http://www.jewsagainstcircumcision.org/
    http://hpd.de/node/14541

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  3. Der jüdische Gott hat sein Volk offensichtlich gehaßt. In der ganzen Gegend des nahen Ostens gibt es keine anderes Stück Land, das keine Energievorräte an Öl, Gas oder Kohle bietet, das keine abbaubaren lohnenden Erze aufweist, das über fruchtbares Agrarland und über genügend Süßwasser für die Landwirtschaft verfügt.

    Ein derart von ihrem Yawe verarschtes Volk merkt nicht, wenn sie als Fehlkonstruktion zur Welt kommen und erst schmerzvoll zurecht geschnippelt werden müssen um im religösen Sinn „Menschen“ zu sein

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  4. Warum nehmen sich denn Juden eigentlich das Recht heraus an Gottes Werk nach der Geburt herum zu schneiden. Denn wenn dieser Gott an den diese Verstümmler glauben, (oder muss man sagen zweifeln denn sonst könnten sie nicht eine solche Kritik an seinem Werk nicht äussern). gewollt hätte das der Mann keine Vorhaut hat hätte er ihn ohne diese geschaffen.

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