Evangelikale Ärztin: Schwulsein ist heilbar – mit staatlicher Förderung


Screenshot brightsblog
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Schwulsein ist heilbar, meint eine Ärztin der evangelikalen „Offensive Junger Christen“. Der Verein wurde vom Land Hessen und dem Bund finanziell unterstützt, weil er Jugendarbeit betreibt. Ein Skandal, findet der Grüne Kai Klose. Die Evangelische Kirche reagiert mit Zurückhaltung.

Von Annette LangerSpON

Die Welt der Christl Ruth Vonholdt ist überschaubar. Jahrelang hat sie extensiv zu Homosexualität geforscht und Folgendes dabei herausbekommen: Schwule sind untreu, leiden häufiger unter „sexuellen Süchten und sexueller Nötigung“ als Heterosexuelle und sind öfter psychisch oder physisch krank. Lesbische Frauen leiden unter „Beziehungsverwundung“ und „Identitätsunsicherheit“. Aber all das ist kein Problem, denn: Homosexualität ist heilbar, meint Vonholdt.

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6 Gedanken zu “Evangelikale Ärztin: Schwulsein ist heilbar – mit staatlicher Förderung

  1. Sospetto

    Ha, ha, und er ist nicht zustängig 😀
    Quote aus dem Originalreport:

    Der Sprecher des EKD-Präses Nikolaus Schneider erklärte, er sei nicht zuständig.

    Manchgmal glaube auch ich, dass Homosexualität eher heilbar ist als Religiotie.

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  2. wolfgang brosche

    Frau Vonhioldt ist „Venenärztin“! So sieht es aus. Sie gehört neben Gabriele Kuby, Weihbischof Laun und Christa Meves zu den vier apokalyptischen Reitern der Homophobie im deutschen Sprachraum. Diese Herrschaften bilden ein geschlossenes System des Schwulenhasses und zitieren und loben einander fortwährend.
    Es handelt sich dabei um eine Viererbande, die den Hetzern von Kreuz.net – die sich jetzt auf andere katholische Hetzmedien stürzen wie ktv oder gloriatv, „Katholisches“ nicht zu vergessen – den pseudowissenschaftlichen Unterbau liefern.

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  3. Rolo

    @nickpol
    Meine ich ja. In der Tierwelt ist Homosexualität weit verbreitet und kein Mensch kümmert sich drum. Also müsste sie sich, wenn sie Tierärztin geworden wäre auch nicht drum kümmern und hätte ein Problem weniger. Ihr wesentlichstes, nämlich religiotisch-sexuelles Problem hätte sie allerdings auch dann.

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