Jerome Segal: “Als Jude sage ich, Beschneidung ist barbarisch”


IN WIEN WAGEN JUDEN NICHT, SICH ÖFFENTLICH GEGEN BESCHNEIDUNG AUSZUSPRECHEN. Jerome Segal, Universitätsdozent in Wien und Assistenzprofessor an der Pariser Sorbonne, ist Jude, Atheist und Beschneidungsgegner.

CHANGE TV

Seine Söhne ließ er nicht beschneiden, denn für ihn wäre dies ein “grausamer und barbarischer Akt”. Auch andere Thora-Vorschriften, etwa Todesstrafe bei Ehebruch, werden nicht mehr angewendet. Für die Beschneidung gibt es das jüdische “Brit Schalom” Ritual, das in Israel und den USA immer häufiger angewendet wird, hier wird Beschneidung nur symbolisch durchgeführt. In Wien hingegen sei der soziale Druck in der israelitischen Kultursgemeinde dermaßen hoch, dass niemand es wage, sich öffentlich gegen Beschneidung zu äußern. Wer seine Buben nicht beschneiden lässt, verheimlicht dies, aus Sorge, dass ihnen beispielsweise der Besuch einer jüdischen Schule in Wien verwehrt wird.

4 Comments

  1. Wann werde ich endlich in einer intelligenten (IQ >> 200) Welt leben ohne diesen beschnitten-traumatisierten Terror überall, also ohne diesen jüdisch-christlich-muslimsisch-protestantisch-kapitalistisch-kommunistisch-nationalsozialistisch-Hollywoodialen Blödsinn überall???

    Liken

  2. Na also, es geht doch. Jerome Segal beweist es.
    Menschen werden zwar nach der Geburt zu einer Nation zugehörig registriert und einsortiert, aber die wirkliche Unterscheidung ist doch Religiot oder Atheist, egal welcher Nationalität er angehört. Diesen Kreis aber unterbricht man nur, wenn man Kinder nicht mit der Familienreligiotie indoktriniert. Arthur Schopenhauer (1788-1860) hatte schon vor 150 Jahren erkannt, dass es genau die Kinderverführung ist, die Nachschub für die Religioten generiert. Er sagte:

    „Wenn die Welt erst ehrlich genug sein wird, um Kindern vor dem 15. Jahr keinen Religionsunterricht zu erteilen, dann wird etwas von ihr zu hoffen sein.“

    Liken

  3. Reblogged this on Jerry's Blog und kommentierte:
    “Brit Schalom” – die Verstümmelung, genannt Beschneidung, ablehnen. Die Überschreitung/Verletzung der körperlichen Unversehrheit, aus welchen Gründen auch immer, ist körperliche und seelische Gewalt an Babys und Kindern.

    Liken

Kommentare sind geschlossen.